Borgman (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex van Warmerdam |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-08-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (366 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein geheimnisvoller Landstreicher namens Borgman ist auf der Flucht vor einer Gruppe brutaler Männer und sucht Unterschlupf bei der wohlhabenden Familie van Schendel. Familienvater Richard jagt ihn zunächst davon. Doch Borgman kommt zurück und verzieht sich heimlich in das Gartenhaus des Anwesens.
Richards Frau Marina begegnet dem Fremden ohne Scheu, bietet ihm Hilfe an und lässt ihm ein warmes Bad ein. Mit der Zeit fühlt sie sich zu ihm hingezogen und will nicht mehr, dass er geht. Kurz darauf verschwindet der Gärtner auf mysteriöse Weise, und Borgman taucht mit neuer Identität mitten in der Familie auf. Er nistet sich ein, auch die Kinder geraten in seinen Bann, und eine kaltblütige Manipulation nimmt ihren Lauf.
Entstehungsgeschichte
Alex van Warmerdam führte bei dem Film aus dem Jahr 2013 Regie und gehört zugleich selbst zur Besetzung. Neben ihm spielen Jan Bijvoet, Hadewych Minis und Jeroen Perceval. Dass der Regisseur auch vor der Kamera steht, unterstreicht die enge Verbindung zwischen Inszenierung und Darstellung in dieser Arbeit.
Freigegeben ab 16 Jahren, wendet sich der Film an ein älteres Publikum.
Hinter den Kulissen
Thriller und Drama verschränken sich hier zu einer beunruhigenden Studie über Eindringen und Kontrolle. Die Spannung entsteht weniger aus Verfolgungsjagden als aus der schleichenden Veränderung eines scheinbar geordneten Haushalts.
Die Anlage der Geschichte ist klar: Ein Fremder dringt in eine abgeschottete, wohlhabende Welt ein und stellt deren Ordnung Stück für Stück auf den Kopf. Offen bleibt lange, wer Borgman eigentlich ist und was er will. Gerade diese Leerstelle macht die Figur bedrohlich. Die Familie wirkt zunächst gefestigt, doch ihre Anfälligkeit für den Eindringling legt Risse offen, die vorher schon da gewesen sein müssen. Der rätselhafte Tonfall lässt Raum für Deutungen jenseits der reinen Handlung.
Einordnung & Wirkung
Eine Wertung von 6,5 von 10 bei wenigen hundert Stimmen spiegelt einen Titel, der nicht jedem gefällt, aber sein Publikum findet.
In den 13 Jahren seit seiner Entstehung hat er nichts von seiner Rätselhaftigkeit verloren. Im Thrillergenre gehört der Film zu jenen Werken, die auf Andeutung statt Erklärung setzen und das Unbehagen aus dem Unausgesprochenen beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jan Bijvoet als Camiel Borgman
- Hadewych Minis als Marina
- Jeroen Perceval als Richard
- Alex van Warmerdam als Ludwig
- Tom Dewispelaere als Pascal
- Sara Hjort Ditlevsen als Stine
- Dirkje van der Pijl als Rebecca
- Annet Malherbe als Brenda
- Eva van de Wijdeven als Ilonka
- Pieter-Bas de Waard als Leo
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.