Bon voyage (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Paul Rappeneau |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-04-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz nach Kriegsbeginn marschieren deutsche Truppen in Paris ein, und die Hauptstadt wird besetzt. Wer Rang und Namen hat, Abgeordnete, Journalisten, Ärzte und Intellektuelle, flieht ins Hotel Splendide nach Bordeaux, das noch als freie Stadt gilt. Auf engstem Raum trifft diese Gesellschaft auf Spione und zwielichtige Gestalten, woraus sich politische Intrigen und wechselnde Bündnisse entspinnen. Zwischen alldem entwickeln sich auch Liebesgeschichten, allen voran die eines jungen Mannes, der zwischen einer bekannten Schauspielerin und einer Studentin steht und sich zugleich zu den politischen Verwerfungen seiner Zeit positionieren muss. Wie sich diese privaten und politischen Linien am Ende auflösen, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Jean-Paul Rappeneau führte bei diesem 2003 entstandenen französischen Spielfilm Regie, der Drama und Komödie miteinander verbindet. In den Hauptrollen stehen Grégori Derangère, Isabelle Adjani, Gérard Depardieu und Virginie Ledoyen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie erlaubt es, ein historisch schweres Thema, die Besetzung Frankreichs, mit den leichteren Tönen einer Verwicklungsgeschichte zu erzählen. Das Hotel als zentraler Schauplatz bündelt gesellschaftliche Eliten, Kriminelle und Spione auf engem Raum und schafft so eine Bühne, auf der private Zuneigungen und politisches Kalkül unmittelbar aufeinandertreffen. Dass die Geschichte einen jungen Mann zwischen zwei Frauen als emotionales Zentrum wählt, während um ihn herum Intrigen und Loyalitätsfragen verhandelt werden, deutet auf eine Erzählweise hin, die das große historische Geschehen durch persönliche Beziehungen greifbar macht, statt es rein dokumentarisch zu behandeln. Die Besetzung mit renommierten französischen Darstellern legt nahe, dass sowohl den dramatischen als auch den komödiantischen Elementen Gewicht zukommt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher überschaubaren, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel im Feld der Kriegs- und Besatzungsdramen als einen Beitrag erscheinen lässt, der bewusst auf eine unterhaltsamere, romantisch grundierte Erzählweise setzt statt auf reine Ernsthaftigkeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Grégori Derangère als Frédéric Auger
- Isabelle Adjani als Viviane Denvers
- Gérard Depardieu als Jean-Étienne Beaufort
- Virginie Ledoyen als Camille
- Yvan Attal als Raoul
- Peter Coyote als Alex Winckler
- Jean-Marc Stehlé als Professor Kopolski
- Aurore Clément als Jacqueline de Lusse
- Xavier de Guillebon als Brémond
- Édith Scob als Mme Arbesault
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Verfügbarkeit
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