Jean-Paul Rappeneau
Werdegang
Jean-Paul Rappeneau, geboren am 8. April 1932, ist ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Seine Karriere begann er als Regieassistent und Drehbuchautor, unter anderem arbeitete er 1960 mit Louis Malle an „Zazie“ und 1961 an „Privatleben“. 1964 war er Co-Autor des Drehbuchs zu „Abenteuer in Rio“ mit Jean-Paul Belmondo in der Hauptrolle. Seinen ersten eigenen Film als Regisseur und Drehbuchautor, „Leben im Schloss“, drehte er 1965; der Film wurde bei Kritik und Publikum gut aufgenommen. Erst 1971 folgte mit „Musketier mit Hieb und Stich“, wieder mit Belmondo, sein nächster Film. Seit 1975 schrieb Rappeneau die Drehbücher ausschließlich für seine eigenen Filme, darunter „Die schönen Wilden“ mit Yves Montand und „Feuer und Flamme“ mit Montand und Isabelle Adjani. 1990 inszenierte er mit „Cyrano de Bergerac“, seiner Adaption des Klassikers von Edmond Rostand, eine aufwendige Verfilmung mit Gérard Depardieu in der Hauptrolle.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme von Jean-Paul Rappeneau als Regisseur verzeichnet, keine Serien. Die Titel „Die schönen Wilden“ (1975), „Cyrano von Bergerac“ (1990), „Der Husar auf dem Dach“ (1995) und „Bon voyage“ (2003) decken eine Zeitspanne von 28 Jahren ab. Die Genres reichen von Drama und Komödie über Historie bis zu Liebesfilm und Abenteuer, was auf ein Schaffen zwischen historischen Stoffen und leichteren, unterhaltungsorientierten Erzählungen hinweist. Der erste bei uns gelistete Titel entstand 43 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 71 Jahre danach.
Einordnung
Die vier Titel erhalten bei uns Bewertungen zwischen 6,3 und 7,3, im Schnitt 6,7 von 10. Am besten bewertet ist „Cyrano von Bergerac“ mit 7,3, am schwächsten „Bon voyage“ mit 6,3. Die Bewertungen liegen insgesamt in einem eng begrenzten, mittleren bis gehobenen Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten.