Bob Dylan - No Direction Home (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Scorsese |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 208 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-07-21 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film verfolgt die Anfangsjahre von Bob Dylan, von seinen Wurzeln im Rock 'n' Roll über die Zeit als Stimme des Protest-Folk bis zu jenem Moment 1966, in dem er auf einer England-Tournee erstmals mit einer elektrisch verstärkten Band auf die Bühne trat. Statt einer geraden Chronologie wechselt die Erzählung fortlaufend die Perspektive: Dylan selbst kommt in einem ausführlichen Interview zu Wort, ergänzt durch Stimmen von Weggefährten, die seine Entwicklung aus ihrer Sicht schildern. So entsteht ein Bild, das die Widersprüche und Wendungen dieser frühen Karrierephase nicht glättet, sondern nebeneinanderstehen lässt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Martin Scorsese, der Dokumentarfilm erschien 2005. Zu den Personen, die im Film auftreten, gehören Bob Dylan selbst sowie Allen Ginsberg, Joan Baez und Johnny Cash. Eine Altersfreigabe ist nicht Teil der vorliegenden Angaben.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm mit Musik-Schwerpunkt zeigt sich schon in der Konstruktion: Statt eines linearen Lebenslaufs setzt der Film auf eine Vielstimmigkeit, die der Machart eines Songs nachempfunden ist – mit wechselnden Perspektiven statt einer einzigen erzählerischen Autorität. Dass neben Dylan selbst Figuren wie Allen Ginsberg, Joan Baez und Johnny Cash zu Wort kommen, verweist auf ein Umfeld, das über die reine Musikszene hinausreicht und literarische wie musikalische Strömungen der Zeit miteinander verknüpft. Die Konzentration auf die Jahre bis 1966 macht deutlich, dass es hier nicht um eine Gesamtschau eines Lebens geht, sondern um eine klar abgegrenzte Phase der Wandlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,8 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch nicht sehr breites Bild ab. Seit der Entstehung des Films 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn selbst zu einem Dokument einer bestimmten Sicht auf die Vergangenheit macht. Innerhalb des Genres der Musikdokumentation fällt der Film durch seine mehrstimmige Erzählweise auf, die weniger auf Fakten in chronologischer Reihung setzt als auf ein Mosaik unterschiedlicher Erinnerungen und Sichtweisen auf eine kurze, aber folgenreiche Phase.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bob Dylan als Self
- Allen Ginsberg als Self
- Joan Baez als Self
- Johnny Cash als Self (archive footage)
- Pete Seeger als Self
- Mavis Staples als Self
- Dave Van Ronk als Self
- D. A. Pennebaker als Self
- John F. Kennedy als Self (archive footage)
- Martin Luther King Jr. als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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