Blumen des Schreckens (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steve Sekely |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-04-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 750.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bill Masen ist Biologe und arbeitet mit den Triffiden, einer offenbar künstlich entstandenen Pflanzenart, die sich auf drei kräftigen Stielen fortbewegen kann, miteinander zu kommunizieren scheint und mit einem giftigen Stachel ausgestattet ist. Trotz dieser Gefahr wird die Pflanze angebaut, denn ihr Öl gilt als besonders wertvoll. Masen selbst liegt im Krankenhaus, mit verbundenen Augen, nachdem Triffidgift in Kontakt mit seinen Augen kam. Diese Verletzung bewahrt ihn ungewollt vor einem Schicksal, das fast die gesamte Menschheit trifft: In der Nacht zuvor hat ein ungewöhnlicher, grün leuchtender Meteoritenschauer den Himmel erhellt, und jeder, der ihn beobachtet hat, ist erblindet. Als Masen seine Verbände abnimmt, findet er sich in einem menschenleeren, orientierungslosen London wieder.
Entstehungsgeschichte
"Blumen des Schreckens" entstand 1963 unter der Regie von Steve Sekely als Science-Fiction- und Horrorfilm. In den Hauptrollen sind Howard Keel, Janina Faye, Nicole Maurey und Janette Scott zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction und Horror zeigt sich schon in der Ausgangslage: ein kosmisches Ereignis, das nicht nur eine Massenblindheit auslöst, sondern zugleich eine mobile, angriffslustige Pflanzenspezies begünstigt, die der Mensch aus wirtschaftlichem Interesse selbst kultiviert hat. Die Geschichte verknüpft damit eine Bedrohung von außen mit menschlicher Nachlässigkeit gegenüber einer selbst geschaffenen Gefahr. Dass der Protagonist ausgerechnet durch eine Verletzung im Umgang mit den Triffiden vor dem globalen Unglück verschont bleibt, gibt der Erzählung eine ironische Grundstruktur: Sein beruflicher Kontakt mit der Gefahr rettet ihn vor einer anderen, größeren Katastrophe.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Über sechzig Jahre nach seiner Entstehung steht er als frühes Beispiel für eine Science-Fiction-Erzählung da, die kosmische Katastrophe und biologische Bedrohung miteinander verbindet, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten weitere Einordnungen in ein größeres Genreumfeld ableiten lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Howard Keel als Bill Masen
- Janina Faye als Susan - Child on the Train
- Nicole Maurey als Christine Durrant
- Janette Scott als Karen Goodwin
- Mervyn Johns als Mr. Coker
- Kieron Moore als Tom Goodwin
- Ewan Roberts als Dr. Soames
- Alison Leggatt als Miss Coker
- Geoffrey Matthews als Luis de la Vega
- Gilgi Hauser als Teresa de la Vega
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Verfügbarkeit
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