Blade of the Immortal (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Miike |
|---|---|
| Genre | Action, Fantasy, Abenteuer, Drama |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-29 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 150.532 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (658 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Samurai Manji trägt einen Fluch: Er kann nicht mehr sterben. Was wie ein Geschenk klingt, ist für ihn eine Strafe, denn er möchte im Jenseits bei seiner ermordeten kleinen Schwester Machi sein. Die Schuld, sie nicht beschützt zu haben, bleibt ihm ebenso erhalten wie sein Körper. Fünfzig Jahre später begegnet er einem jungen Mädchen namens Rin, deren Eltern von dem Schwertkämpfer Anotsu getötet wurden. Rin bittet ihn um Hilfe. In ihr erkennt Manji die Schwester wieder, die er damals nicht retten konnte, und er entscheidet sich, ihr beizustehen.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie des 2017 erschienenen Films zeichnet Takashi Miike verantwortlich. Die Hauptrollen liegen bei 木村拓哉, 杉咲花, 福士蒼汰 und 市原隼人. Die Freigabe ab achtzehn Jahren markiert die höchste Stufe und lässt schon vor dem ersten Bild erkennen, dass die Schwertkämpfe nicht angedeutet, sondern ausgespielt werden.
Hinter den Kulissen
Vier Gattungen treffen hier aufeinander: Action, Fantasy, Abenteuer und Drama. Das fantastische Element ist der Fluch, und aus ihm folgt alles Übrige. Ein Mann, den keine Klinge dauerhaft aufhält, verändert die Regeln jedes Kampfes, weil das übliche Risiko für ihn nicht gilt. Das Drama sitzt in der Umkehrung dieser Gabe: Die Unsterblichkeit ist kein Vorteil, sondern das Hindernis zwischen ihm und der Schwester, zu der er will. Das Abenteuer entsteht aus der Anlage von Beschützer und Schutzbefohlener, die eine Reise und eine Reihe von Begegnungen verlangt. Auffällig ist, dass beide Figuren am selben Verlust hängen: Rin hat ihre Eltern verloren, Manji seine Schwester. Die Hilfe, die er leistet, gilt damit immer auch einer älteren Rechnung.
Einordnung & Wirkung
6,7 von 10 ist ein ordentlicher Wert, gestützt auf eine noch schmale Bewertungsbasis. Neun Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Titel im Samuraifilm dort ein, wo dieser sich mit dem Fantastischen mischt und die Frage nach Schuld nicht dem Schwert überlässt. Die höchste Freigabestufe grenzt das Publikum deutlich ein und passt zu einer Erzählung, die den Preis jedes Kampfes zeigt, statt ihn zu überspringen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Takuya Kimura als Manji
- Hana Sugisaki als Machi / Rin Asano
- Sota Fukushi als Anotsu Kagehisa
- Hayato Ichihara als Shira
- Erika Toda als Makie Otono-Tachibana
- Kazuki Kitamura als Sabato Kuroi
- Chiaki Kuriyama als Hyakurin
- Shinnosuke Mitsushima als Taito Magatsu
- Ken Kaneko als Hishiyasu Shido
- Yōko Yamamoto als Yaobikuni
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Verfügbarkeit
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