Black Swan (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Darren Aronofsky |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-12-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 329.398.046 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (15.889 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nina Sayers tanzt in einer New Yorker Kompanie und lebt mit ihrer Mutter, einer gescheiterten Tänzerin, die ihr Zimmer, ihren Körper und ihren Tagesablauf kontrolliert. Als der Direktor eine neue "Schwanensee"-Inszenierung ansetzt, bei der dieselbe Tänzerin den weißen und den schwarzen Schwan verkörpern soll, bekommt Nina die Rolle — technisch perfekt für den weißen, ohne jede Ahnung, wie sie den schwarzen tanzen soll.
Mit dem Druck beginnt der Zerfall. Nina kratzt sich blutig, sieht ihr eigenes Gesicht auf anderen Körpern, findet Federn unter der Haut. Der Film bleibt konsequent in ihrer Wahrnehmung, sodass sich nicht entscheiden lässt, was geschieht und was sie sieht.
Entstehungsgeschichte
Darren Aronofsky arbeitete rund zehn Jahre an dem Stoff. Ursprünglich sollte er ein Doppelprojekt mit "The Wrestler" bilden — beide Filme handeln von Körpern, die für eine Aufführung zerstört werden, einmal im Ringkampf, einmal im Ballett; zeitweise war geplant, es als einen Film zu erzählen.
Natalie Portman war früh eingebunden und bereitete sich über etwa ein Jahr vor, mit täglich mehreren Stunden Training und erheblichem Gewichtsverlust. Die Finanzierung blieb schwierig; das Budget lag am Ende bei rund 13 Millionen Dollar, was für einen Film mit Ballettproduktionen sehr knapp war.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in nur etwa 43 Tagen, überwiegend mit Handkamera dicht hinter der Darstellerin. Kameramann Matthew Libatique folgte Portman durch Gänge und über die Bühne, was die klaustrophobische Wirkung erzeugt.
Der Anteil, den Portman selbst getanzt hat, wurde nach dem Kinostart öffentlich gestritten: Ihre Tanzdouble Sarah Lane erklärte, in den meisten Ganzkörperaufnahmen zu sehen zu sein, während die Produktion Portmans Anteil höher ansetzte. Die Verwandlungssequenzen entstanden aus einer Mischung von Maskenarbeit und digitaler Nachbearbeitung; die Gesichter, die auf anderen Körpern erscheinen, wurden nachträglich aufgesetzt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 330 Millionen Dollar ein — ein außergewöhnliches Verhältnis zum Budget — und war für fünf Oscars nominiert. Natalie Portman gewann als beste Hauptdarstellerin.
Aus der Ballettwelt kam Kritik an der Darstellung des Berufs, insbesondere an der Zuspitzung auf Essstörung, Selbstverletzung und Konkurrenz. Aronofsky verwies auf die Form: Der Film ist kein Berufsporträt, sondern ein psychologischer Horrorfilm, dessen Vorbilder ausdrücklich bei Polański und beim japanischen Genrekino liegen. Der Erfolg trug erheblich dazu bei, dass Genrefilme im Preisbetrieb wieder ernst genommen wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Natalie Portman als Nina Sayers / The Swan Queen
- Mila Kunis als Lily / The Black Swan
- Vincent Cassel als Thomas Leroy / The Gentleman
- Barbara Hershey als Erica Sayers / The Queen
- Winona Ryder als Beth Macintyre / The Dying Swan
- Benjamin Millepied als David Moreau / The Prince
- Ksenia Solo als Veronica / Little Swan
- Kristina Anapau als Galina / Little Swan
- Janet Montgomery als Madeline / Little Swan
- Sebastian Stan als Andrew / Suitor
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Verfügbarkeit
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