Beware the Slenderman (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Irene Taylor |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Krimi |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-11 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (273 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Internet kursiert die Figur des Slenderman, eine Erfindung, die in bestimmten Online-Communities eine beinahe kultische Verehrung erfährt. Zwei US-amerikanische Schulmädchen lassen sich von dieser Faszination so weit mitreißen, dass sie 2014 im Wald eine zwölfjährige Freundin mit einem Messer angreifen, um dem Slenderman zu imponieren. Neunzehn Mal stechen sie auf sie ein und lassen sie liegen. Das Mädchen überlebt, die beiden Täterinnen müssen sich vor Gericht verantworten. Die Dokumentation begleitet diesen Prozess und fragt danach, welchen Anteil ein unbeaufsichtigter Umgang mit dem Internet an der Tat hatte.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2016, Regie führte Irene Taylor. Vor der Kamera stehen die beiden Täterinnen Morgan Geyser und Anissa Weier, das Opfer Payton Leutner sowie Angie Geyser, die als Angehörige eingebunden ist. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm und Krimi zugleich zeigt, worum es dem Film geht: nicht um eine nacherzählte Spielhandlung, sondern um die reale gerichtliche Aufarbeitung eines Verbrechens, dessen Ablauf feststeht und dessen Motiv im Zentrum steht. Dass sowohl die Täterinnen als auch das Opfer und eine Angehörige zu Wort kommen, deutet auf eine Erzählweise, die verschiedene Perspektiven nebeneinanderstellt, statt eine einzige Lesart vorzugeben. Die Themenwahl – ein Internetmythos als Auslöser für eine reale Gewalttat durch Kinder – rückt die Frage nach Medienwirkung und fehlender Aufsicht in den Mittelpunkt, ohne dass der Film selbst als reißerisches Format angelegt zu sein scheint.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 272 Bewertungen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile knapp zehn Jahre vergangen, in denen das Thema Internetradikalisierung von Minderjährigen nichts an Relevanz eingebüßt hat. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres steht der Titel für einen Fall, der Gerichtsprozess und Netzkultur unmittelbar miteinander verknüpft, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten weitere Einordnungen ableiten lassen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Morgan Geyser als Self
- Anissa Weier als Self
- Payton Leutner als Self (archive footage)
- Angie Geyser als Self
- William Weier als Self
- Michael O. Bohren als Self
- Michelle Trussoni als Self
- Kristi Weier als Self
- Trevor J. Blank als Self
- Brad Kim als Self
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Verfügbarkeit
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