Berberian Sound Studio (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Strickland |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-08-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 312.757 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (408 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den 1970er-Jahren gilt das Berberian Sound Studio als die billigste und schäbigste Adresse für Tonnachbearbeitung in ganz Italien. Nur die verstörendsten Filme lassen dort ihre Tonmischungen bearbeiten.
Gilderoy ist ein schüchterner Toningenieur, der in Großbritannien lebt. Er reist nach Italien, um die Tonmischung für den neuesten Giallo von Santini zu übernehmen, dem großen Meister des Genres.
Schon bald sitzt Gilderoy in einer abgeschotteten, fremden Welt fest. Sie ist bevölkert von exzentrischen Schauspielern, und den Alltag bestimmen künstlerische Launen ebenso wie eine völlig absurde Bürokratie. Je länger er bleibt, desto weniger lässt sich diese Umgebung abschütteln.
Entstehungsgeschichte
Peter Strickland inszenierte den Film, der 2012 erschien. Toby Jones steht an erster Stelle der Besetzung, außerdem spielen Cosimo Fusco und Hilda Péter mit. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren. Für einen Film mit Horroranteil ist das eine niedrige Stufe, die eher auf Beklemmung als auf drastische Schauwerte schließen lässt.
Hinter den Kulissen
Horror, Drama und Thriller greifen ineinander. Die Anlage der Geschichte ist dabei ungewöhnlich, denn sie spielt hinter den Kulissen des Filmemachens selbst. Gilderoy arbeitet nicht an einem Tatort, sondern am Ton eines Giallo. Das Grauen entsteht damit zunächst am Mischpult.
Das Drama liegt in der Figur des schüchternen Toningenieurs aus Großbritannien, der in einer fremden Umgebung zunehmend die Orientierung verliert. Der Thriller wiederum speist sich aus dem Gefühl, gefangen zu sein, in einem Arbeitsumfeld, dessen Regeln sich nicht durchschauen lassen. So verschränkt der Film die Arbeit am Schrecken mit einem Schrecken, der den Arbeitenden selbst erfasst.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 liegt die Bewertung im Mittelfeld. Einige hundert Stimmen bilden die Basis, was auf ein zwar interessiertes, aber geteiltes Publikum schließen lässt.
Seit dem Erscheinen sind 14 Jahre vergangen. Im Horrorgenre nimmt der Titel eine Sonderstellung ein, weil er das Genre selbst zum Gegenstand macht und die Herstellung von Filmton als Schauplatz eines psychologischen Albtraums nutzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Toby Jones als Gilderoy
- Tonia Sotiropoulou als Elena
- Cosimo Fusco als Francesco
- Hilda Péter als Auditionee
- Layla Amir als Equestrian Girl
- Eugenia Caruso als Claudia
- Antonio Mancino als Santini
- Fatma Mohamed als Silvia
- Chiara D'Anna als Elisa
- Kata Bartsch als Screamer
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Verfügbarkeit
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