Luis Buñuel
Werdegang
Luis Buñuel Portolés wurde am 22. Februar 1900 in Calanda, Spanien, geboren und starb am 29. Juli 1983 in Mexiko-Stadt. Er war ein mexikanischer Filmemacher spanischer Herkunft, der gegen Ende der Stummfilmzeit als surrealistischer Regisseur bekannt wurde. Buñuel arbeitete mit Salvador Dalí und der Pariser Surrealisten-Gruppe um André Breton und Meret Oppenheim zusammen. Das bekannteste Werk aus dieser Zeit ist „Un chien andalou“ (Ein andalusischer Hund) aus dem Jahr 1929. Ein zentrales Thema seiner Filme ist der Kampf gegen ein in sinnloser Wiederholung erstarrtes Bürgertum, etwa in „Der Würgeengel“ und „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“.
Filmografie bei uns
Als Regisseur stehen 17 Filme von Luis Buñuel in unserem Katalog, die den Zeitraum von 1929 bis 1977 abdecken, also 48 Jahre. Alle 17 sind Kinofilme. Die Genres reichen von Komödie und Drama über Fantasy, Krimi und Horror bis Thriller, Liebesfilm und Dokumentarfilm, acht Genres insgesamt. Dazu zählen unter anderem „Der Würgeengel“ (1962), „Die Vergessenen“ (1950), „Ein andalusischer Hund“ (1929) und „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ (1972).
Einordnung
Die Bewertungen der 17 Titel reichen von 6,8 bis 8,1, im Schnitt 7,4 – damit liegen Buñuels Regiearbeiten bei uns durchweg im überdurchschnittlichen Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Zwischen dem ältesten Titel, „Ein andalusischer Hund“ von 1929, und dem jüngsten, aus dem Jahr 1977, liegen 48 Jahre. Zu seinem Geburtsjahr beträgt der Abstand zum ersten Titel 29 Jahre, zum letzten 77 Jahre.
Filmografie (Regie)