Beirut (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Anderson |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-04-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 7.509.436 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (627 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mason Skiles lebt 1972 als Diplomat in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Beklagen kann er sich nicht: Er ist sesshaft geworden, hat Nadia geheiratet und den dreizehnjährigen Karim in seiner Obhut. Dann taucht die CIA auf, und alles ändert sich, denn bei Karim soll eine Verbindung zum Attentat bei den Olympischen Spielen in München bestehen. Zehn Jahre später hat Mason dem im Bürgerkrieg versunkenen Beirut längst den Rücken gekehrt und führt in den USA ein gewöhnliches Leben als Broker. Mit seiner Vergangenheit will der inzwischen Alkoholabhängige nichts mehr zu tun haben, doch sie holt ihn ein: Die Regierung beauftragt ihn, wieder in den Dienst zu treten und nach Beirut zu reisen. Dort soll er einen riskanten Gefangenenaustausch durchführen, nachdem ein amerikanischer Spion entführt wurde.
Entstehungsgeschichte
Brad Anderson übernahm die Regie dieses Spielfilms aus dem Jahr 2018. Jon Hamm steht im Zentrum, an seiner Seite spielen Rosamund Pike, Shea Whigham und Dean Norris. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Action, Thriller und Drama zusammen erklären die Bauweise: Der Auftrag liefert die äußere Bewegung, die Verhandlungslage die Spannung, und die Vorgeschichte der Hauptfigur das Gewicht. Der Zeitsprung teilt die Erzählung in zwei Hälften, wobei die zweite nur verständlich ist, weil die erste die Schuldfrage gestellt hat. Dass ein Diplomat und keine Kampffigur im Mittelpunkt steht, verschiebt den Schwerpunkt vom Gefecht zur Gesprächsführung — der Beruf der Hauptfigur ist zugleich ihr Werkzeug. Die politische Lage dient als Rahmen, nicht als Erklärung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10 zeigt ein geteiltes, insgesamt zurückhaltendes Urteil, das auf einer dreistelligen und damit schmalen Zahl von Stimmen ruht. Acht Jahre sind seit dem Erscheinungsjahr vergangen, der Film gehört also noch der jüngeren Vergangenheit an. Im Feld der politischen Thriller zählt er zu den dialoglastigen Vertretern, die ihre Spannung aus Verhandlungen statt aus Verfolgungen ziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jon Hamm als Mason Skiles
- Rosamund Pike als Sandy Crowder
- Shea Whigham als Gary Ruzak
- Dean Norris als Donald Gaines
- Mark Pellegrino als Cal Riley
- Douglas Hodge als Sully
- Alon Aboutboul als Roni Niv
- Kate Fleetwood als Alice Riley
- Leïla Bekhti als Nadia Skiles
- Jonny Coyne als Bernard Teppler
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Verfügbarkeit
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