BARDO, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alejandro G. Iñárritu |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 159 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (274 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Silverio gilt als angesehener mexikanischer Journalist und Dokumentarfilmer und lebt mit Frau und Kindern in Los Angeles. Als er einen bedeutenden internationalen Preis erhält, führt ihn eine Reise zurück in seine Heimat Mexiko. Was als Rückkehr beginnt, wird zum Auslöser einer existenziellen Krise: Erinnerungen und Ängste drängen sich in seinen Alltag, verschieben seine Wahrnehmung der Gegenwart und stürzen ihn in einen Zustand zwischen Verwirrung und Staunen. Silverio beginnt, seine Identität, seine familiären Bindungen und die Brüchigkeit seiner eigenen Erinnerungen zu befragen, während er zugleich mit der Vergangenheit und der veränderten Realität seines Landes ringt. Der Film verfolgt diesen inneren Prozess, ohne ihn zu einer einfachen Auflösung zu führen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Alejandro G. Iñárritu bei diesem 2022 entstandenen Film. In den Hauptrollen sind Daniel Giménez Cacho, Griselda Siciliani, Íker Sánchez Solano und Ximena Lamadrid zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Komödie und Drama zugleich deutet an, dass der Film zwischen ernsthafter Selbstbefragung und absurden, überzogenen Momenten pendelt. Eine Geschichte, die Erinnerung, Identität und die Beziehung eines Einzelnen zu seinem Herkunftsland verhandelt, legt eine assoziative, nicht streng chronologische Erzählweise nahe – die Beschreibung als „erfundene Chronik“ im Titel selbst verweist darauf, dass hier Fakten und subjektive Wahrnehmung bewusst vermischt werden. Die Konzentration auf eine einzelne Hauptfigur, deren Perspektive Erinnerung und Gegenwart durchdringt, lässt vermuten, dass der Film stärker auf innere Zustände als auf eine geradlinige Handlung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein Bild ab, das positiv, aber nicht einhellig begeistert ausfällt – passend zu einem Stoff, der auf Ambivalenz und Vieldeutigkeit setzt statt auf klare Antworten. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind mittlerweile drei Jahre vergangen, der Film ist also noch vergleichsweise jung und seine Rezeption dürfte sich weiterentwickeln. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama nimmt er mit seinem Fokus auf Identität, Erinnerung und nationaler Zugehörigkeit eine Position ein, die sich eher an reflektierendes als an reines Unterhaltungspublikum richtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Giménez Cacho als Silverio Gama
- Griselda Siciliani als Lucía
- Íker Sánchez Solano als Lorenzo
- Ximena Lamadrid als Camila
- Luz Jiménez als Mamá
- Luis Couturier als Papá
- Francisco Rubio als Luis Baldivia
- Andrés Almeida als Martín
- Clementina Guadarrama als Hortensia
- Jay O. Sanders als Ambassador Jones
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Verfügbarkeit
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