Biutiful (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alejandro G. Iñárritu |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 148 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-10-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 25.147.786 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.249 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Uxbal ist gezeichnet und besessen von den Geistern seiner Vergangenheit, denen er wegen seiner übersinnlichen Fähigkeiten unmittelbar begegnet. Er versucht, seine Kinder Ana und Mateo vor dem schädlichen Einfluss ihrer Mutter Maramba zu schützen, die alkoholkrank und depressiv ist. Um zu überleben, geht er kriminellen Geschäften nach, die ihn selbst in eine prekäre Lage bringen: Für den chinesischen Gangster Hai organisiert er den Handel mit gefälschten Waren, die Menschen ohne Papiere auf der Straße verkaufen. Seine Gabe, mit den Toten zu sprechen, nutzt er, um sein Einkommen aufzubessern. Dann erfährt er, dass er an Prostatakrebs erkrankt ist, und sein Leben gerät ins Rutschen.
Entstehungsgeschichte
Alejandro G. Iñárritu führte bei dem 2010 erschienenen Film Regie. Javier Bardem, Maricel Álvarez, Hanaa Bouchaib und Guillermo Estrella gehören zur Besetzung, in der neben zwei erwachsenen auch zwei kindliche Rollen stehen. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht einem Stoff, der Sucht, Kriminalität und eine schwere Erkrankung offen behandelt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, obwohl der Stoff Elemente mitbringt, die anderswo eigene Genres begründen würden. Die Fähigkeit, mit Toten zu sprechen, wird nicht als Phantastik ausgestellt, sondern als weitere Last und zugleich als Erwerbsquelle behandelt. Ebenso bleibt der Warenhandel im Milieu und wird nicht zum Kriminalfall ausgebaut. Beides zusammen deutet auf eine Erzählung, die alles auf eine Figur bezieht und deren Verantwortung gegenüber den Kindern zum eigentlichen Maßstab macht. Auch die übrigen Figuren sind an ihn gebunden: Kinder, Ehefrau und Auftraggeber erscheinen jeweils als eine weitere Verpflichtung, der er nachkommen muss.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,2 von 10 beruht auf Stimmen im vierstelligen Bereich und fällt damit klar zustimmend aus, ohne auf breiter Beteiligung zu ruhen. 16 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für ein Drama, das soziale Not, Familie und Krankheit in einer einzigen Figur bündelt, statt sie auf mehrere Handlungsstränge zu verteilen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Javier Bardem als Uxbal
- Maricel Álvarez als Marambra
- Hanaa Bouchaib als Ana
- Guillermo Estrella als Mateo
- Eduard Fernández als Tito
- Cheikh Ndiaye als Ekweme
- Diaryatou Daff als Ige
- Cheng Taishen als Hai
- Luo Jin als Liwei
- George Chibuikwem Chukwuma als Samuel
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Verfügbarkeit
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