Barda (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Serdar Akar |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-02-02 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (106 Stimmen) |
Worum es geht
Eine Gruppe drogenbeeinflusster Jugendlicher aus den Vororten bricht in die Stadtmitte auf, in eine Welt, zu der sie nicht gehören und aus der sie ausgeschlossen sind. Um sich Zugang und Rechte zu verschaffen, die ihnen verwehrt bleiben, greifen sie zu brutalen Mitteln. Auf der anderen Seite steht eine Gruppe unbeschwerter, wohlhabender Studenten, die sich in einer Bar vergnügen, ohne zu ahnen, was ihnen bevorsteht. Als die bewaffnete Gruppe plötzlich die Bar überfällt, sind sie den Angreifern schutzlos ausgeliefert. Der Ausgang der Konfrontation bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Barda“ entstand 2007 unter der Regie von Serdar Akar. In den Hauptrollen sind Nejat İşler, Hakan Boyav, Serdar Orçin und Erdal Beşikçioğlu zu sehen. Der Film ist als Kriminaldrama mit Thriller-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Thriller passt zu einer Geschichte, die auf einer sozialen Bruchlinie aufbaut: hier die ausgeschlossenen Jugendlichen aus der Peripherie, dort die sorglosen Studenten aus einem privilegierteren Milieu. Die Anlage der Handlung als plötzlicher Überfall auf einen geschlossenen, abgeschotteten Ort – die Bar – erzeugt eine Kammerspiel-artige Zuspitzung, in der die gesellschaftliche Kluft unmittelbar in physische Bedrohung umschlägt. Dass die Angreifer als "unaware of what will happen to them" beschrieben werden, deutet an, dass der Film nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter in eine Lage der Unsicherheit stellt, statt sie eindimensional als Bedrohung zu zeichnen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von etwas über hundert Bewertungen lässt sich „Barda“ als Film mit begrenzter, aber vorhandener Resonanz beschreiben. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film heute eher als zeitgenössisches Dokument seiner Entstehungszeit erscheinen lässt denn als aktuellen Beitrag zum Genre. Innerhalb des türkischen Krimi- und Thriller-Kinos steht er mit seinem Fokus auf soziale Spannungen und plötzlicher Gewalt für einen sozialkritisch grundierten Ansatz des Genres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nejat İşler als Selim
- Hakan Boyav als Patlak
- Serdar Orçin als 45
- Erdal Beşikçioğlu als Nasır
- Volga Sorgu als Cirak
- Doğu Alpan als Nail
- Burak Altay als TGG
- Melis Birkan als Nil
- Nergis Öztürk als Sevgi
- Sezen Aray als Pelin
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Verfügbarkeit
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