Baarìa (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giuseppe Tornatore |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 160 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-25 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.017.513 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (674 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Baaria nennen die Einwohner ihre kleine Stadt in der Provinz Palermo, und von dort aus entfaltet sich eine Familiensaga über drei Generationen. Sie führt von Cicco über dessen Sohn Peppino bis zum Enkel Pietro und reicht von den dreißiger bis in die achtziger Jahre. Cicco lebt in der faschistischen Zeit als einfacher Hirte, und gerade diese schlichte Stellung lässt ihm die Freiheit für seine Leidenschaften: Bücher, epische Gedichte, die großen populären Liebesromane. Sein Sohn Peppino wird Zeuge von Hunger und Ungerechtigkeit im Zweiten Weltkrieg, eine Erfahrung, die ihn ins politische Engagement drängt. Um diese Männer herum ordnet sich das Porträt einer sizilianischen Gemeinschaft, ein Mikrokosmos, in dem eine allgemeingültige menschliche Komödie verhandelt wird.
Entstehungsgeschichte
Verantwortlich für die Inszenierung ist Giuseppe Tornatore, herausgekommen ist der Film 2009. Zum Ensemble gehören Francesco Scianna, Margareth Madè, Lina Sastri und Ángela Molina. Vier tragende Namen genügen einer Erzählung, die ihre Figuren über Jahrzehnte hinweg begleitet und deshalb weniger auf Breite als auf Wiedererkennbarkeit angewiesen ist.
Hinter den Kulissen
Dass Drama, Komödie und Liebesfilm zusammenfallen, ist keine Unentschiedenheit, sondern die Bauform einer Chronik: Wer mehrere Menschenleben erzählt, kann weder durchgehend ernst noch durchgehend heiter bleiben. Der Ton ist drollig und nostalgisch, und beides schließt einander in einer Generationenerzählung nicht aus. Auffällig ist zudem, dass die Handlung nicht einer einzelnen Hauptfigur folgt, sondern einer Abfolge von Vätern und Söhnen. Die Stadt bleibt dabei die einzige Konstante, während Leidenschaften, Träume und Enttäuschungen mit jeder Generation neu verteilt werden.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 liegt die Bewertung klar im positiven Bereich, gestützt allerdings auf eine noch überschaubare Beteiligung — ein Wert, der eher ein interessiertes als ein breites Publikum abbildet. Siebzehn Jahre nach dem Erscheinen ist das kein Titel, über den man stolpert, sondern einer, den man gezielt ansteuert. Innerhalb des Dramas gehört er zu den langen, historisch grundierten Familienerzählungen, die ihre Wirkung weniger aus einzelnen Wendungen als aus dem Zeitraum beziehen, den sie überspannen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Francesco Scianna als Peppino
- Margareth Madè als Mannina
- Lina Sastri als Tana
- Ángela Molina als Sarina adulta
- Nicole Grimaudo als Sarina
- Salvatore Ficarra als Nino Terranuova
- Valentino Picone als Luigi Scalia
- Gaetano Aronica als Ciccio Terranuova
- Marco Iermanò als Pietro da Ragazzo
- Lollo Franco als don Giacinto
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Verfügbarkeit
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