Auge um Auge (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Schlesinger |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-01-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 26.877.589 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (491 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Karen McCann führt ein geordnetes Leben, bis ein Fremder in ihr Haus eindringt und ihre 17-jährige Tochter ermordet. Der Schock ist kaum verarbeitet, da folgt der nächste Schlag: Der Täter kommt wegen eines juristischen Formfehlers wieder auf freien Fuß. Aus Trauer wird Wut, aus Wut Hass. Als der Mann nach einem weiteren Mord erneut ungestraft davonkommt, versagt für Karen das Vertrauen in den Rechtsstaat endgültig. Sie fasst den Entschluss, ihn für seine Verbrechen selbst büßen zu lassen. Was Karen tatsächlich unternimmt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
John Schlesinger inszenierte den Film, der 1996 erschien. Sally Field steht an der Spitze der Besetzung, gefolgt von Kiefer Sutherland, Ed Harris und Beverly D'Angelo. Im Original heißt der Film „Eye for an Eye“, die Freigabe ab 16 Jahren spiegelt die Schwere des Themas.
Hinter den Kulissen
Thriller und Drama genügen, um die Anlage zu beschreiben. Das Drama liegt im Verlust und in der Ohnmacht einer Mutter, der Thriller in der Frage, wie weit sie gehen wird. Die Geschichte folgt der Logik einer Selbstjustizerzählung: Das System versagt, und eine Privatperson übernimmt, was ihrer Ansicht nach niemand sonst erledigt. Der Titel benennt das Prinzip der Vergeltung, und damit ist die Richtung vorgegeben. Erzählt wird aus der Perspektive der Betroffenen, wodurch das Publikum ihre Wut nachvollziehen soll, ohne dass die Geschichte die Frage nach der Rechtmäßigkeit umgehen kann. Dass der Täter zweimal freikommt, verstärkt den Eindruck eines Systems, das seine Aufgabe nicht erfüllt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,3 von 10, ein Wert im mittleren Bereich, den einige hundert Nutzer vergeben haben. 30 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu einer älteren Schicht des Thrillergenres. Sein Thema, die Grenze zwischen Recht und Rache, hat sich mit der Zeit nicht erledigt, was die anhaltende, wenn auch überschaubare Aufmerksamkeit erklären dürfte. Innerhalb des Genres steht er für den psychologischen Rachethriller, der die Gewalt aus der Perspektive der Hinterbliebenen betrachtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sally Field als Karen McCann
- Kiefer Sutherland als Robert Doob
- Ed Harris als Mack McCann
- Beverly D'Angelo als Dolly Green
- Charlayne Woodard als Angel Kosinsky
- Joe Mantegna als Detective Sergeant Denillo
- Olivia Burnette als Julie McCann
- Alexandra Kyle als Megan McCann
- Keith David als Martin
- Philip Baker Hall als Sidney Hughes
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Verfügbarkeit
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