Auf immer und ewig (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andy Tennant |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-07-31 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 26.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 98.005.666 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.622 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt Aschenputtel neu — angesiedelt am französischen Königshof des 16. Jahrhunderts.
Nach dem Tod ihres Vaters wird Danielle De Barbarac von ihrer Stiefmutter zur Dienstmagd gemacht. Prinz Henry flieht unterdessen vor einer arrangierten Ehe. Die beiden begegnen sich mehrfach — und Danielle sagt ihm nicht, wer sie ist.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Andy Tennant. Das Drehbuch schrieben Susannah Grant, Tennant und Rick Parks.
Drew Barrymore spielt Danielle De Barbarac, Dougray Scott den Prinzen Henry, Anjelica Huston die Baroness Rodmilla De Ghent, Patrick Godfrey den Leonardo da Vinci, Megan Dodds die Marguerite, Melanie Lynskey die Jacqueline, Timothy West den König Franz und Jeanne Moreau die Grande Dame.
Produziert wurde der Film von Mireille Soria und Tracey Trench für Fox Family Films. Die Kamera führte Andrew Dunn, die Musik stammt von George Fenton; das Lied „Put Your Arms Around Me" steuerte die Band Texas bei.
Gedreht wurde vom 12. September bis zum 18. November 1997 in Frankreich — auf Schloss Fénelon, Schloss Hautefort und Schloss Losse in der Dordogne. Das Budget betrug 26 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Neufassung nimmt dem Märchen das Übernatürliche. Es gibt keine gute Fee; an ihrer Stelle steht Leonardo da Vinci, der als Gast bei Hofe weilt und praktisch hilft.
Damit verschiebt sich die Hauptfigur. Danielle wartet nicht auf Rettung, sondern handelt — Cinema.de nannte sie eine Cinderella voller Trotz.
Die Rahmenerzählung tut ein Übriges. Der Film gibt vor, die wahre Geschichte hinter dem Märchen zu erzählen; die Grande Dame, gespielt von Jeanne Moreau, berichtet sie den Brüdern Grimm.
Die drei Schlösser in der Dordogne liefern die Ausstattung, für die der Film ausgezeichnet wurde — Jenny Beavan gewann den Saturn Award für die Kostüme.
Einordnung & Wirkung
Bei 26 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit rund 98 Millionen ein.
Bei den Saturn Awards 1999 gewannen Drew Barrymore als beste Hauptdarstellerin und Jenny Beavan für die Kostüme; nominiert waren Anjelica Huston als beste Nebendarstellerin und George Fenton für die Musik. Hinzu kamen eine Nominierung beim Golden Satellite Award und drei bei den Teen Choice Awards.
Das Lexikon des internationalen Films sprach von ausgesprochen kurzweiliger Märchenunterhaltung mit guten Darstellerinnen und opulenter Ausstattung.
Cinema.de lobte Barrymores Charme, merkte aber an, der Film pendle zwischen Seifenoper, feministischem Manifest und Parodie.
Dieser Einwand benennt die Schwierigkeit der Anlage. Wer ein bekanntes Märchen entzaubert und zugleich als Märchen erzählen will, muss zwischen zwei Tonlagen wechseln — und der Film tut das erkennbar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Drew Barrymore als Danielle de Barbarac
- Anjelica Huston als Baroness Rodmilla de Ghent
- Dougray Scott als Prince Henry
- Patrick Godfrey als Leonardo da Vinci
- Megan Dodds als Marguerite de Ghent
- Melanie Lynskey als Jacqueline de Ghent
- Timothy West als King Francis
- Judy Parfitt als Queen Marie
- Lee Ingleby als Gustave
- Kate Lansbury als Paulette
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