Astro Boy (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Bowers |
|---|---|
| Genre | Animation, Action, Familie, Science Fiction |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-10-15 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.551.067 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.701 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im 22. Jahrhundert lebt der Junge Toby Tenma in Metro City, einer über der Erde schwebenden Stadt. Bei einem Unfall kommt er ums Leben.
Sein Vater, Dr. Tenma, baut daraufhin einen Roboter mit Tobys Erinnerungen und Fähigkeiten, angetrieben von einem blauen Energiekern. Doch er kann die Schöpfung nicht annehmen. Der Roboter — nun Astro — stürzt auf die verschmutzte Erdoberfläche und findet dort Kinder und Roboter, die ihn aufnehmen. Präsident Stone hat es unterdessen auf seinen Energiekern abgesehen.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist die Manga-Reihe von Osamu Tezuka.
Regie führte David Bowers, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Timothy Hyde Harris.
Freddie Highmore spricht Toby Tenma und Astro Boy, Nicolas Cage den Dr. Bill Tenma, Kristen Bell die Cora, Donald Sutherland den Präsidenten Stone, Nathan Lane den Hamegg, Bill Nighy den Dr. Elefun und Samuel L. Jackson den Zog.
Produziert wurde der Film von Imagi Studios in Hongkong; den Vertrieb übernahmen Summit Entertainment in den USA und Panasia Films in Hongkong. Die Entwicklung durchlief seit 1997 mehrere Phasen. Astros Aussehen wurde für das westliche Publikum angepasst — schlanker gestaltet und mit Kleidung versehen.
Die Musik komponierte John Ottman, eingespielt von einem 95-köpfigen Orchester samt Chor in den Abbey Road Studios. Das Budget betrug 65 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Anpassung des Figurendesigns ist der aufschlussreichste Produktionsbefund. Eine Figur, die in Japan seit Jahrzehnten bekannt ist, wurde für einen anderen Markt umgestaltet — schlanker, bekleidet.
Der Kern der Geschichte bleibt dabei hart. Ein Vater erschafft einen Ersatz für sein totes Kind und weist ihn zurück; der Film beginnt mit einer Trauer, die er nicht auflöst, sondern verschiebt.
Bemerkenswert ist der Aufwand für die Musik. Ein 95-köpfiges Orchester mit Chor in den Abbey Road Studios ist für einen Animationsfilm dieser Größenordnung eine deutliche Setzung — sie zielt auf das emotionale Gewicht, das der Stoff mitbringt.
Zwölf Jahre Entwicklungszeit seit 1997 erklären, warum das Ergebnis mehrere Handschriften trägt.
Einordnung & Wirkung
Bei 65 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit zwischen 42 und 44,6 Millionen ein — ein Verlust. In den USA kamen nur 20 Millionen zusammen, in China lief er dagegen erfolgreich.
Rotten Tomatoes weist 51 Prozent Zustimmung aus; das Fazit dort lautet, der Film sei für seine Zielgruppe hinreichend unterhaltsam.
Roger Ebert vergab drei von vier Sternen und hielt ihn für besser als vergleichbare Konkurrenzfilme. Richard Corliss lobte die emotionale Tiefe. Mehrere Rezensenten bemängelten dagegen die Mischung aus düsterem Ausgangspunkt und kommerziell motiviertem Optimismus.
Genau dieser Einwand beschreibt die Schwierigkeit des Films. Ein Stoff, der mit dem Tod eines Kindes beginnt, muss für ein Familienpublikum irgendwo hin — und der Weg dorthin überzeugte nicht alle.
Bilder








Besetzung & Stab
- Freddie Highmore als Astro / Toby (voice)
- Kristen Bell als Cora (voice)
- Nathan Lane als Hamegg (voice)
- Eugene Levy als Orrin (voice)
- Matt Lucas als Sparx (voice)
- Bill Nighy als Dr. Elefun / Robotsky (voice)
- Donald Sutherland als President Stone (voice)
- Charlize Theron als "Our Friends" Narrator (voice)
- Nicolas Cage als Dr. Tenma (voice)
- Madeline Carroll als Widget (voice)
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Verfügbarkeit
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