Army Go Home! (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gregor Jordan |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Kriegsfilm, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.300.805 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (359 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Es ist das Jahr 1989. Die Berliner Mauer steht kurz vor dem Fall, eine neue Weltordnung soll den Planeten sicherer machen. Doch in der Nähe von Stuttgart, auf dem US-Stützpunkt Theodore Roosevelt in Westdeutschland, droht der ganz persönliche Kalte Krieg von Specialist Ray Elwood heiß zu werden.
Elwood ist ein charmanter Gauner, den ein Richter zum Militärdienst verurteilt hat und der daraus einen blühenden Schwarzmarkt gemacht hat. Offiziell erledigt er als Schreiber des Bataillons die Büroarbeit für den unfähigen, aber gutmütigen Colonel Wallace Berman. Inoffiziell handelt er mit allem, von gestohlenen Putzmitteln bis zu Heroin, das er für den skrupellosen Chef der Militärpolizei, Sergeant Saad, herstellt. Dann trifft ein neuer First Sergeant ein, fest entschlossen, gründlich aufzuräumen.
Entstehungsgeschichte
Gregor Jordan hat den Film inszeniert, der 2002 erschien und im Englischen „Buffalo Soldiers“ heißt. Die Besetzung vereint Joaquin Phoenix, Ed Harris, Scott Glenn und Anna Paquin. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Fünf Genres treffen aufeinander: Drama, Komödie, Kriegsfilm, Krimi und Thriller. Die Mischung ergibt sich direkt aus der Ausgangslage. Der Schauplatz ist eine Kaserne, doch statt Gefechten gibt es Schiebereien. Die Komödie speist sich aus dem Gegensatz zwischen offizieller Ordnung und heimlichem Treiben, der Krimi aus dem Drogenhandel, der Thriller aus der Bedrohung, die ein neuer Vorgesetzter für das eingespielte System bedeutet.
Auffällig ist der gewählte Zeitpunkt. Die Handlung setzt in dem Moment ein, in dem der große Konflikt zwischen Ost und West endet, und ausgerechnet jetzt verschärft sich auf dem Stützpunkt ein kleiner, schmutziger Konflikt. Diese Gegenüberstellung gibt der Geschichte einen ironischen Unterton.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,3 von 10 bei wenigen hundert Stimmen spricht für ein überwiegend positives, aber nicht einhelliges Urteil. Bei so breiter Genremischung ist das kaum anders zu erwarten: Wer eine reine Komödie oder einen reinen Kriegsfilm sucht, findet jeweils nur einen Teil davon.
Das Erscheinen liegt 24 Jahre zurück, die erzählte Zeit noch weiter. Der Film blickt weniger auf den Krieg als auf den Alltag einer Armee, der der Feind abhandenzukommen droht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joaquin Phoenix als Ray Elwood
- Ed Harris als Colonel Berman
- Scott Glenn als Sergeant Lee
- Anna Paquin als Robyn Lee
- Elizabeth McGovern als Mrs. Berman
- Michael Peña als Garcia
- Leon als Stoney
- Gabriel Mann als Pfc. Brian Knoll
- Dean Stockwell als General Lancaster
- Brian Delate als Colonel Marshall
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Verfügbarkeit
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