Anon (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Niccol |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.197.741 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.782 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer Zukunft ohne Anonymität tragen alle Menschen Augenimplantate, die alles aufzeichnen, was sie sehen.
Detective Sal Friedland begegnet einer Frau, die im System nicht existiert. In mehreren Mordfällen sind die Aufzeichnungen der Opfer manipuliert worden. Sal erkennt, dass diese Frau — „Anon" — in der Lage ist, das Aufzeichnungssystem zu hacken. Bei einem verdeckten Einsatz kommt er ihr näher, als der Ermittlung guttut.
Entstehungsgeschichte
Andrew Niccol führte Regie und schrieb das Drehbuch.
Clive Owen spielt Detective Sal Friedland, Amanda Seyfried die Frau, die als Anon auftritt, Colm Feore den Detective Charles Gattis und Mark O'Brien den Cyrus Frear. In Nebenrollen sind Sonya Walger, Joe Pingue und Iddo Goldberg zu sehen.
Produziert wurde der Film von Oda Schaefer, Oliver Simon, Daniel Baur und Andrew Niccol. Die Kamera führte Amir Mokri, den Schnitt besorgte Álex Rodríguez, die Musik stammt von Christophe Beck.
Gedreht wurde ab September 2016 in New York City und in Toronto, unter anderem an der University of Toronto Scarborough. Der Film dauert 100 Minuten.
In den USA und Kanada startete er am 4. Mai 2018 bei Netflix, in Großbritannien und Irland am 11. Mai 2018 über Altitude und Sky Cinema. In Deutschland erschien er am 25. Oktober 2018 bei Koch Films auf DVD und Blu-ray. An den Kinokassen kamen 1,2 Millionen Dollar zusammen.
Hinter den Kulissen
Die Prämisse dreht den üblichen Kriminalfilm um. Wo sonst Spuren fehlen, gibt es hier eine lückenlose Aufzeichnung von allem — und der Ermittler sieht buchstäblich durch die Augen anderer. Ein Verbrechen ist unter diesen Bedingungen nur möglich, wenn jemand die Aufzeichnung selbst angreift.
Damit verschiebt sich, was ein Verdächtiger überhaupt ist. Anon fällt nicht durch eine Tat auf, sondern durch eine Abwesenheit: Sie existiert im System nicht. Die Ermittlung richtet sich gegen eine Leerstelle.
Andrew Niccol, der Regie führt und das Drehbuch geschrieben hat, verantwortet damit beide Ebenen — die technische Setzung und die Kriminalhandlung, die daraus folgt. Dass der Film die erste Ebene deutlich sorgfältiger ausarbeitet als die zweite, ist der wiederkehrende Einwand der Besprechungen.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 36 Prozent aus, bei einem Schnitt von 5,2 von 10; Metacritic kommt auf 54 von 100 und damit auf gemischte Bewertungen.
Bemängelt wurde vor allem, dem Film fehle es an Tiefe und an Spannung. Die Kritik richtet sich also nicht gegen die Ausgangsidee, sondern gegen das, was aus ihr gemacht wird.
Der Vertriebsweg passt zu dieser Aufnahme. In Nordamerika lief der Film bei Netflix, in Großbritannien parallel über einen Verleih und einen Bezahlsender, in Deutschland gar nicht erst im Kino, sondern direkt auf Datenträger. Die 1,2 Millionen Dollar an den Kassen sind entsprechend keine Aussage über die Reichweite, sondern über die wenigen Märkte, in denen überhaupt eine Kinoauswertung stattfand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clive Owen als Sal Frieland
- Amanda Seyfried als The Girl
- Colm Feore als Charles Gattis
- Mark O'Brien als Cyrus Frear
- Sonya Walger als Kristen
- Joe Pingue als Lester Goodman
- Iddo Goldberg als Joseph Kenik
- Afiya Bennett als Ima Aug
- Morgan Allen als Iri Aug
- Jeffrey Men als Chen Sheng Lu
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Verfügbarkeit
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