Angeklagt (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Kaplan |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-10-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (704 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Hinterzimmer einer Kneipe wird die junge Sarah Tobias vor den Augen untätiger Zeugen von drei Männern vergewaltigt. Ihre Anwältin Kathryn Murphy bringt den Fall vor Gericht, doch es findet sich kein Zeuge, der aussagen will. Sarahs schlechter Ruf stützt die Behauptung der Täter, sie habe die Tat durch ihr Verhalten herausgefordert. Kathryn sieht keine Chance für ihre Mandantin und lässt sich auf einen Handel mit der Verteidigung ein. Sarah aber muss danach mit Anzüglichkeiten und Demütigungen leben, bis sie eines Tages nicht mehr kann. Erst dann begreift Kathryn, dass sie den falschen Weg gewählt hat, und rollt den Fall neu auf, diesmal gegen die Zeugen.
Entstehungsgeschichte
Jonathan Kaplan führte bei dem 1988 erschienenen Film Regie. Jodie Foster spielt Sarah Tobias, Kelly McGillis die Anwältin, daneben treten Bernie Coulson und Leo Rossi auf. Die Freigabe beginnt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi und Drama teilen sich die Erzählung so auf, dass die juristische Ebene die Struktur liefert und die persönliche das Gewicht. Der Hinweis, dass dem Stoff eine wahre Begebenheit zugrunde liegt, verpflichtet zu Zurückhaltung, und die Anlage folgt dem: Nicht die Aufklärung der Tat trägt die Handlung, denn die Täter sind bekannt, sondern die Frage, wer für das Zusehen einzustehen hat. Damit rückt eine Verantwortung in den Mittelpunkt, die vor Gericht sonst kaum verhandelt wird. Der zweite Prozess ist die eigentliche Konstruktion des Films. Auch die Rolle der Anwältin ist so angelegt, dass sie selbst korrigiert werden muss: Ihr Handel mit der Verteidigung ist der Fehler, von dem aus die Erzählung neu ansetzt.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 sind ein zustimmender Wert, getragen von einer Basis im dreistelligen Bereich. Achtunddreißig Jahre nach dem Erscheinen behält der Film seine Stellung im Gerichtsdrama vor allem deshalb, weil er die Perspektive der Betroffenen nicht gegen die Spannung eintauscht. Die Bewertung fällt entsprechend stabil aus, ohne dass daraus mehr abzulesen wäre als die Zustimmung eines überschaubaren Publikums.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jodie Foster als Sarah Tobias
- Kelly McGillis als Kathryn Murphy
- Bernie Coulson als Ken Joyce
- Leo Rossi als Cliff 'Scorpion' Albrect
- Ann Hearn als Sally Fraser
- Carmen Argenziano als D.A. Paul Rudolph
- Steve Antin als Bob Joiner
- Tom O'Brien als Larry
- Peter Van Norden als Attorney Paulsen
- Terry David Mulligan als Lieutenant Duncan
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Verfügbarkeit
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