Angélique, 2. Teil (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Borderie |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Mystery, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-07-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 10.354.430 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (131 Stimmen) |
Worum es geht
Nach dem Tod ihres Mannes Joffrey auf dem Scheiterhaufen ist Angélique tief gefallen: Sie lebt mit Calembredaine im Milieu der Cour des Miracles, hat aber ihre Söhne zurückgewonnen und einen klaren Willen behalten, ihren früheren gesellschaftlichen Rang zurückzuerobern und sich an jenen zu rächen, die ihren Sturz verschuldet haben. Nach dem Tod von Nicolas schlägt sie sich als Bratenköchin im „Masque Rouge“ durch, bis betrunkene Adlige, unter ihnen der Bruder des Königs, ihr Geschäft zerstören und den jungen Linot töten. Angélique will den Namen des Täters öffentlich machen. Um einen Skandal zu vermeiden, kauft der König sie mit Geld und der Erlaubnis, eine Schokoladenmanufaktur zu eröffnen, ab. Angélique wird wohlhabend, gewinnt gesellschaftlichen Boden zurück und setzt sich das Ziel, ihren adligen Cousin Philippe de Plessis-Bellière zu heiraten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1965 unter der Regie von Bernard Borderie. In den Hauptrollen sind Michèle Mercier, Claude Giraud, Jean Rochefort und Jean-Louis Trintignant zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Mystery und Liebesfilm zeigt sich deutlich in der Anlage der Geschichte: eine Frau, die durch soziale Abstiege und Gewalt getrieben wird und sich mit List, Härte und persönlichem Ehrgeiz zurück an die Spitze der Gesellschaft kämpft. Die Erzählung verbindet höfische Intrigen mit dem rauen Alltag der Cour des Miracles und stellt Angéliques Überlebenswillen gegen die Willkür der Mächtigen. Dass ein Mordfall durch Bestechung vertuscht wird, statt gerichtlich verhandelt zu werden, unterstreicht die Machtverhältnisse, die den Film prägen, ohne dass es dafür einer weiteren Erklärung bedarf.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis steht der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit seiner Entstehung 1965 sind Jahrzehnte vergangen, was ihn deutlich als Teil einer älteren, an Kostümdramen und Abenteuerstoffen orientierten Erzähltradition ausweist. Innerhalb dieser Tradition fällt er durch die Verbindung von persönlichem Rachemotiv und gesellschaftlichem Aufstieg auf, die der Hauptfigur eine ungewöhnlich aktive Rolle gegenüber den höfischen Strukturen ihrer Zeit zuweist.
Bilder







Besetzung & Stab
- Michèle Mercier als Angélique de Peyrac
- Claude Giraud als Philippe de Plessis-Bellières
- Jean Rochefort als François Desgrez
- Jean-Louis Trintignant als Claude le Petit, dit Le poète croté
- Giuliano Gemma als Nicolas, alias Calembredaine
- Jacques Toja als Louis XIV
- Robert Porte als Monsieur, frère du Roi
- François Maistre als Le prince de Condé
- Noël Roquevert als Bourjus
- Claire Maurier als Ninon de Lenclos
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Verfügbarkeit
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