Angélique und der König (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Borderie |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-01-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 52.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (142 Stimmen) |
Worum es geht
Angelique hat bereits zwei Männer verloren: Ihr geliebter Joffrey wurde hingerichtet, ihr zweiter Ehemann Philippe fällt im Krieg. Als Witwe zieht sie die Aufmerksamkeit des französischen Königshofs auf sich, allen voran die Ludwigs XIV., der Gefallen an ihr findet. Auch andere Männer werben um sie, sodass Angelique sich in einem Geflecht aus höfischen Interessen und Begehrlichkeiten wiederfindet. Inmitten dieser Situation erreicht sie die Nachricht, dass Joffrey, den sie tot glaubte, noch am Leben ist. Die Geschichte hält an diesem Punkt inne und lässt offen, wie Angelique mit dieser Wendung umgeht.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Bernard Borderie. In den Hauptrollen sind Michèle Mercier als Angelique sowie Robert Hossein, Jean Rochefort und Jacques Toja zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Historie und Liebesfilm setzt den Ton für eine Erzählung, die eine weibliche Hauptfigur durch politische und private Verstrickungen am französischen Königshof führt. Der historische Rahmen dient dabei nicht nur als Kulisse, sondern rückt Fragen von Macht, Status und persönlicher Bindung in den Mittelpunkt. Dass die Handlung mehrere Ehen, einen Herrscher und mehrere Verehrer einbindet, zeigt eine Geschichte, die auf Wendungen und wechselnde Beziehungen angelegt ist, statt auf eine einzige geradlinige Liebesgeschichte. Die Rückkehr einer totgeglaubten Figur am Ende der Inhaltsangabe deutet darauf hin, dass die Erzählung bewusst mit Erwartungen und Ungewissheit arbeitet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Bild über eine breitere Rezeption ableiten lässt. Seit der Entstehung 1966 sind inzwischen fast sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film deutlich in die Zeit historischer Abenteuer- und Liebesfilme jener Ära einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählweise, die höfisches Leben, Romantik und persönliches Schicksal miteinander verknüpft.
Bilder





Besetzung & Stab
- Michèle Mercier als Angélique de Plessis-Bellière
- Robert Hossein als Jeoffrey de Peyrac
- Jean Rochefort als François Desgrez / Narrator (voice)
- Jacques Toja als Louis XIV
- Sami Frey als Zoukim Batchiary Bey
- Estella Blain als Madame de Montespan
- Fred Williams als Vladimir Stanislas Racoczi
- Pasquale Martino als Savary
- Jean Parédès als Saint-Amon
- Claude Giraud als Philippe de Plessis-Bellières
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Verfügbarkeit
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