Angélique (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Borderie |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Liebesfilm, Historie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 22.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (192 Stimmen) |
Worum es geht
Frankreich in der Mitte des 17. Jahrhunderts: Der junge Ludwig XIV. ringt um seine Macht, während in den Sümpfen des Poitou ein Mädchen namens Angélique de Sancé de Monteloup aufwächst, fünfte Tochter eines verarmten Landadligen. Mit siebzehn wird sie mit dem wohlhabenden Grafen Joffrey de Peyrac verlobt, einem Mann, der zwölf Jahre älter, hinkend und von Narben gezeichnet ist. Widerwillig fügt sie sich dem Wunsch der Familie. Peyrac respektiert ihre Zurückhaltung und verzichtet auf seine ehelichen Rechte, in der Hoffnung, sie mit der Zeit für sich zu gewinnen. Nach und nach entdeckt Angélique die Vielseitigkeit ihres Mannes, der Wissenschaftler, Musiker und Philosoph ist, und verliebt sich gegen ihre eigenen Erwartungen leidenschaftlich in ihn. Doch Peyracs ungewöhnliche Lebensweise weckt den Argwohn des Erzbischofs von Toulouse und schließlich auch den Neid des jungen Königs selbst. Als Joffrey der Hexerei bezichtigt und verhaftet wird, gerät das Glück der beiden in Gefahr.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1964 unter der Regie von Bernard Borderie. In den Hauptrollen sind Michèle Mercier, Robert Hossein, Jean Rochefort und Claude Giraud zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Liebesfilm und historischem Stoff zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: eine junge Frau, die zwischen familiärer Pflicht, höfischer Intrige und persönlicher Zuneigung steht. Die Erzählung verknüpft private Gefühlsentwicklung mit politischen Machtverhältnissen am Hofe Ludwigs XIV. und lässt beides ineinandergreifen – die Ehe als gesellschaftliches Konstrukt wird zur Bühne für Zuneigung, während höfischer Neid und kirchlicher Argwohn die äußere Bedrohung liefern. Die Besetzung mit vier tragenden Rollen deutet auf ein Figurengeflecht hin, in dem private und politische Konflikte eng verwoben sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1964 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was ihn deutlich als Produktion seiner Zeit ausweist, mit einer für historische Abenteuer- und Liebesfilme jener Ära typischen Erzählweise, die persönliches Schicksal und höfische Machtpolitik miteinander verbindet.
Bilder







Besetzung & Stab
- Michèle Mercier als Angelique Sance de Monteloup
- Robert Hossein als Jeoffrey de Peyrac
- Jean Rochefort als François Desgrez
- Claude Giraud als Philippe de Plessis-Bellieres
- Giuliano Gemma als Nicolas Merlot
- Jacques Toja als Louis XIV
- Jacques Castelot als L'archevêque de Toulouse
- Charles Regnier als Conan Bécher, le moine inquisiteur
- Bernard Woringer als Bernard d'Andijos
- Robert Porte als Monsieur, frère du roi
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Verfügbarkeit
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