Am Ende des Weges (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Aaron Schneider |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-07-30 |
| Budget | 700.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.522.511 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (352 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Felix Bush gilt in Caleb County als Eremit. Seit über 40 Jahren lebt er in völliger Abgeschiedenheit in den Wäldern von Tennessee, gequält von Geheimnissen, die er über all die Zeit verdrängt hat.
Als Bush spürt, dass sein Ende naht, fasst er einen ungewöhnlichen Entschluss. Er will seine eigene Beerdigungsfeier noch zu Lebzeiten erleben und dabei hören, was die Gäste über ihn zu erzählen haben. Für die Vorbereitung holt er sich zwei Helfer, Frank Quinn und Buddy Robinson.
Mit der Planung setzt bei Bush ein Prozess der Selbstfindung ein. Er beginnt, sich den Schatten seiner Vergangenheit zu stellen. Dazu gehört auch eine alte Liebe: Mattie, die gerade erst Witwe geworden ist.
Entstehungsgeschichte
Aaron Schneider inszenierte den Film, der 2010 erschien und im Englischen den Titel „Get Low“ trägt. Zur Besetzung gehören Robert Duvall, Bill Murray, Sissy Spacek und Lucas Black.
Die Handlung ist überschaubar angelegt: ein Mann, zwei Helfer, eine frühere Geliebte und eine Gemeinde, die zu einer außergewöhnlichen Feier geladen wird.
Hinter den Kulissen
Drama, Mystery und Komödie kommen hier zusammen, und jede dieser Richtungen findet in der Ausgangslage ihren Platz. Das Drama liegt in der Schuld, die einen Menschen jahrzehntelang von anderen ferngehalten hat. Das Rätsel ergibt sich aus den Geheimnissen, die Bush mit sich trägt und die sich erst nach und nach offenbaren dürften. Und die Komik wurzelt in der absurden Idee, die eigene Trauerfeier zu organisieren, solange man noch mitfeiern kann.
Diese Mischung verlangt einen Ton, der zwischen Schwere und Leichtigkeit wechselt. Die Beerdigung zu Lebzeiten wird zum Rahmen, in dem sich ein verschlossener Mann dem Urteil der anderen aussetzt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,7 von 10 und damit im soliden oberen Mittelfeld. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, genug für einen ersten Eindruck, aber noch keine breite Basis.
16 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Werken, die das Ende eines Lebens nicht als reine Tragödie erzählen, sondern mit einem Augenzwinkern auf Reue, Erinnerung und späte Versöhnung blicken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Duvall als Felix Bush
- Bill Murray als Frank Quinn
- Sissy Spacek als Mattie Darrow
- Lucas Black als Buddy
- Bill Cobbs als Rev. Charlie Jackson
- Gerald McRaney als Rev. Gus Horton
- Scott Cooper als Carl
- Chandler Riggs als Tom
- Lori Beth Sikes als Kathryn
- Linds Edwards als WKNG Announcer
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Verfügbarkeit
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