Allen geht's gut (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giuseppe Tornatore |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-09-19 |
| Einspielergebnis | 1.745.470 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (164 Stimmen) |
Worum es geht
Matteo Scuro ist verwitwet, lebt in Sizilien und war zeit seines Lebens der Oper zugetan – so sehr, dass er jedem seiner fünf Kinder den Namen einer Opernfigur gab: Tosca, Canio, Norma, Guglielmo und Alvaro. Nun, im Ruhestand, will er die Familie wieder näher zusammenbringen und lädt alle für den Sommer zu sich ein. Doch jedes Kind sagt ab, jedes mit einer eigenen Ausrede. Statt sich damit abzufinden, macht sich Matteo selbst auf den Weg und reist unangemeldet zu seinen Kindern nach Neapel, Rom, Florenz, Mailand und Turin. Was er dort vorfindet, offenbart mehr über die Familie, als die Anrufe je verraten hätten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1990 unter der Regie von Giuseppe Tornatore. In den Hauptrollen sind Marcello Mastroianni, Valéria Cavalli, Michèle Morgan und Marino Cenna zu sehen. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Grundkonstruktion – ein Vater, der seine über ganz Italien verstreuten Kinder nacheinander besucht – legt eine episodische Erzählweise nahe, bei der jede Station ihre eigene kleine Geschichte innerhalb des großen Rahmens erzählt. Die Namensgebung nach Opernfiguren ist mehr als ein biografisches Detail: Sie zeigt, wie Matteo seine Kinder von Anfang an mit fremden, großen Geschichten verknüpft hat, statt mit ihrem eigenen Leben. Dass alle fünf die Einladung ablehnen, bevor er sich selbst auf den Weg macht, setzt das eigentliche Thema des Films früh: die Kluft zwischen dem Bild, das ein Vater von seiner Familie hat, und der Wirklichkeit, die sich hinter den Ausreden verbirgt. Das Reisemotiv durch mehrere Städte gibt der Geschichte zugleich eine geografische Struktur, die Italien selbst zum Schauplatz der Bestandsaufnahme macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zählt der Film zu den eher unauffällig dokumentierten Werken seines Regisseurs, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1990 sind mittlerweile 35 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit stellt, in der das Familiendrama als Genre stark auf persönliche, kleine Beobachtungen setzte statt auf große Gesten. Innerhalb dieses Genres reiht sich der Film mit seiner Vater-Kinder-Konstellation und der episodischen Reisestruktur in eine Tradition ruhiger, figurenzentrierter Erzählungen ein.
Bilder


Besetzung & Stab
- Marcello Mastroianni als Matteo Scuro
- Valéria Cavalli als Tosca
- Michèle Morgan als Femme dans le train
- Marino Cenna als Canio
- Norma Martelli als Norma
- Domenico Gennaro als Le mari de Norma
- Salvatore Cascio als Alvaro enfant
- Roberto Nobile als Guglielmo
- Jacques Perrin als Alvaro adulte
- Antonella Attili als Angela, la défunte femme de Matteo
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Verfügbarkeit
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