Alle meine Väter (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrice Leconte |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-03-25 |
| Budget | 32.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (123 Stimmen) |
Worum es geht
Alice ist zwanzig, liebt schnelle Autos und kommt gerade aus dem Gefängnis, wohin sie ihre Vorliebe für fremde Luxuswagen gebracht hat. Zwei Wochen nach dem Tod ihrer Mutter beginnt sie die Suche nach ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat. Die Sache hat einen Haken: Ihre Mutter liebte vor zwanzig Jahren zwei Männer gleichzeitig, sodass Alice nicht einen, sondern zwei mögliche Väter aufzuspüren hat. Damit ist der Ausgangspunkt für eine Geschichte gelegt, die junge Ungestümheit auf zwei ältere Männer treffen lässt, ohne dass zu Beginn klar ist, wie sich die Sache auflöst.
Entstehungsgeschichte
„Alle meine Väter“ entstand 1998 unter der Regie von Patrice Leconte. In den Hauptrollen sind Jean-Paul Belmondo und Alain Delon als die beiden möglichen Väter zu sehen, Vanessa Paradis spielt Alice, Michel Aumont ist ebenfalls besetzt. Der Film ist als Action-Abenteuer-Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Action, Abenteuer und Komödie deutet auf einen Film, der Alices Autoleidenschaft und Tempo mit der zwischenmenschlichen Verwicklung um zwei Väter verbindet, statt sich auf ein reines Familiendrama zu verlegen. Dass mit Belmondo und Delon zwei Schauspieler gegenübergestellt werden, die beide als mögliche Väter infrage kommen, legt eine Konstellation nahe, in der Konkurrenz und Vertrautheit zwischen den beiden Männern eine tragende Rolle spielen dürften, während Paradis als jüngste der Hauptfiguren die Suchbewegung der Geschichte vorantreibt. Die Ausgangslage – eine tote Mutter, eine ungeklärte Vaterschaft, zwei sehr unterschiedliche Kandidaten – bietet Stoff für Situationskomik ebenso wie für actionbetonte Episoden, ohne dass sich daraus etwas über die konkrete Auflösung ableiten lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von etwas über hundert Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1998 sind mittlerweile 27 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der die Verbindung von Actionelementen mit leichter Komödie ein gängiges Erzählmuster war. Innerhalb dieser Genremischung bleibt „Alle meine Väter“ ein Beispiel für eine Besetzung, die auf bekannte Namen setzt, ohne dass die vorliegenden Bewertungszahlen auf eine besonders herausragende Stellung innerhalb des Genres hindeuten.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Léo Brassac
- Alain Delon als Julien Vignal
- Vanessa Paradis als Alice Tomaso
- Michel Aumont als Ledoyen
- Eric Defosse als Carella
- Aleksandr Yakovlev als Trenchcoat killer
- Valeri Gatayev als Anatoli Sharkov
- Jacques Roman als Attorney Varinot
- Sandrine Caron als Butler
- Luis Jaime-Cortez als Ángel Vargas
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