Akira Kurosawas Träume (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Akira Kurosawa |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-05-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.970.161 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (597 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Acht Träume, in Bilder gesetzt. Ein neugieriges Kind beobachtet heimlich einen Zug von Füchsen im Wald. Dasselbe Kind erfährt später, dass das große Puppenfest nicht mehr stattfinden kann, weil die Erwachsenen sämtliche Bäume des Pfirsichgartens gefällt haben. Vier Männer mühen sich, in einem Schneesturm den Weg zurückzufinden. Einem Soldaten versperrt in einem Tunnel ein Hund den Weg. Die Atombombe hat Menschen in Mutanten verwandelt. Ein Amateurmaler, den die Bilder Van Goghs nicht loslassen, stellt sich vor, den Künstler zu befragen. Am Ende führt ein alter Mann in einem Dorf zu einer heiteren Beerdigung.
Entstehungsgeschichte
Akira Kurosawa führte 1990 Regie bei diesem Spielfilm, der international unter dem Titel Dreams läuft; die Episoden sind ausdrücklich als Träume des Regisseurs angelegt. Zur Besetzung gehören 寺尾聰, 倍賞美津子, Toshie Negishi und 原田美枝子. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Fantasy und Drama greifen ineinander, statt sich abzuwechseln. Das Fantastische ist hier kein eigener Handlungsraum, sondern die Sprache, in der ein Traum spricht: Füchse ziehen in einer Prozession, ein gefällter Pfirsichgarten wird zum Verlust eines Festes, aus einem Gemälde wird ein Gesprächspartner. Das Dramatische entsteht daraus, dass hinter den Bildern durchweg Verluste stehen – gefällte Bäume, ein Schneesturm, ein Tunnel, die Folgen der Atombombe. Die Episodenform verzichtet auf eine durchlaufende Handlung; verbunden sind die Teile über Motive und über die Figur des Träumenden.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 fällt die Bewertung deutlich zustimmender aus als bei den meisten Titeln vergleichbarer Stimmenzahl, wobei auch hier nur einige hundert Stimmen vorliegen. Sechsunddreißig Jahre nach dem Erscheinen steht damit ein Film im Verzeichnis, dessen Aufbau aus einzelnen Traumbildern eher an eine Sammlung erinnert als an ein Erzählkino mit durchgehendem Spannungsbogen. Wer sich darauf einlässt, bekommt weniger eine Geschichte als eine Folge von Zuständen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Akira Terao als I
- Mitsuko Baisho als Mother of 'I'
- Toshie Negishi als Mother carrying child
- Mieko Harada als The Snow Fairy
- Mitsunori Isaki als Young I
- Toshihiko Nakano als Child I
- Yoshitaka Zushi als Pvt. Noguchi
- Hisashi Igawa als Nuclear Plant Worker
- Chosuke Ikariya als Crying Demon
- Chishū Ryū als Old Man
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Verfügbarkeit
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