71 - Into the Fire (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 이재한 |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-06-16 |
| Budget | 10.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.967.660 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (219 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sommer 1950: Der Norden Koreas überfällt den Süden und walzt binnen kürzester Zeit fast das gesamte Land nieder. Nur ein schmaler Küstenstreifen bleibt den südkoreanischen Kräften, die zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen sind und auf amerikanische Unterstützung warten. Um den entscheidenden Vorstoß des Gegners aufzuhalten, werden sämtliche verfügbaren Truppen an einer einzigen Front zusammengezogen. Andere Stellungen bleiben notgedrungen in der Hand leicht bewaffneter studentischer Freiwilliger, die kaum militärisch ausgebildet sind. Ausgerechnet dort greift der bestens gerüstete Feind unvermittelt an und stellt die jungen Verteidiger vor eine Situation, für die sie nicht vorbereitet sind.
Entstehungsgeschichte
"71 - Into the Fire" entstand 2010 unter der Regie von Lee Jae-han. Der Kriegsfilm versammelt in den Hauptrollen Kwon Sang-woo, Choi Seung-hyun, Kim Seung-woo und Cha Seung-won.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte stützt sich auf ein wahres Ereignis und verzichtet damit auf frei erfundene Ausgangslagen. Dass die Handlung ausgerechnet studentische Freiwillige ins Zentrum rückt, verschiebt den klassischen Blickwinkel des Kriegsfilms: Statt erfahrener Soldaten stehen junge, kaum vorbereitete Menschen im Mittelpunkt, die in eine Lage geraten, der sie nicht gewachsen sein können. Das Genre Kriegsfilm wird so nicht über taktische Manöver oder heroische Feldherren erzählt, sondern über die Kluft zwischen Verantwortung und Erfahrung. Die Konzentration der Truppen an einer Front und die gleichzeitige Schwächung anderer Stellungen liefert die dramatische Grundspannung: Der eigentliche Angriff trifft nicht die stärkste, sondern die schwächste Stelle der Verteidigung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, was ihn zeitlich bereits deutlich von der Gegenwart trennt, ohne dass sich daraus etwas über seine Wirkung ableiten ließe. Innerhalb des koreanischen Kriegsfilms setzt er sich durch die Perspektive der Freiwilligen von Werken ab, die vor allem reguläre Militärverbände in den Mittelpunkt stellen, und bleibt damit ein Beispiel für eine auf einer wahren Begebenheit beruhende Erzählung über junge Menschen im Ausnahmezustand des Krieges.
Bilder



Besetzung & Stab
- Kwon Sang-woo als Ku Kap-jo
- Choi Seung-hyun als Oh Jang-beom
- Kim Seung-woo als Kang Seok-dae
- Cha Seung-won als Park Moo-rang
- Kim Hye-seong als Yong-man
- Ku Sung-hwan als Nam-sik
- Shin Hyun-tak als Dal-young
- Mun Jae-won als Yong-bae
- Park Jin-hee als Hwa-ran
- Kim Sung-ryung als Jang-beom's Mother
Weitere Filme von 이재한
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.