49th Parallel (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Powell |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Thriller |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-11-24 |
| Budget | 140.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.275.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor der kanadischen Küste wird ein deutsches U-Boot versenkt. Nur ein Offizier und eine Handvoll Matrosen überleben. Unter der Führung des fanatisch nationalsozialistischen Offiziers beschließt die Gruppe, das Land zu durchqueren, um in die noch neutralen Vereinigten Staaten zu gelangen. Auf diesem Weg schrecken die Männer vor nichts zurück: Sie drohen, rauben und töten, um an Nahrung und Fortbewegungsmittel zu kommen. Als es ihnen gelingt, ein kleines Flugzeug an sich zu bringen, das ihnen auf der Spur war, scheint die Rettung greifbar nah. Doch ein Fehler lässt die Maschine über einem See abstürzen, mehrere der Männer kommen dabei um. Nach weiteren Zwischenfällen schrumpft die Gruppe immer weiter zusammen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1941 unter der Regie von Michael Powell. Zur Besetzung gehören Leslie Howard, Laurence Olivier, Raymond Massey und Adolf Wohlbrück. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Kriegsfilm und Thriller ergibt sich unmittelbar aus dem Stoff: eine Gruppe auf der Flucht, verfolgt und zugleich selbst zur Gefahr für alle werdend, denen sie begegnet. Die Erzählstruktur folgt dem Prinzip der schrittweisen Dezimierung – mit jeder Station der Flucht durch fremdes Gebiet verliert die Gruppe Mitglieder, was der Handlung eine fortschreitende Verdichtung und zunehmende Ausweglosigkeit verleiht. Dass die Handlung in einem neutralen Land spielt, das die Fliehenden lediglich als Durchgangsstation zu einem noch neutralen Nachbarland begreifen, setzt die Auseinandersetzung in einen politisch aufgeladenen Rahmen, ohne dass der Konflikt selbst im Zentrum steht. Im Mittelpunkt bleibt die Spannung zwischen Verfolgung und Flucht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 aus einer eher schmalen Stimmenbasis von etwas über hundert Stimmen zählt der Film heute zu den weniger breit diskutierten Werken seines Genres, wird aber solide bewertet. Seit seiner Entstehung 1941 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, was ihn innerhalb des Kriegsfilm-Thriller-Genres zu einem frühen Beispiel dieser Stoffkombination macht.
Bilder





Besetzung & Stab
- Leslie Howard als Philip Armstrong Scott
- Laurence Olivier als Johnnie, the Trapper
- Raymond Massey als Andy Brock
- Anton Walbrook als Peter
- Eric Portman als Lieutenant Hirth
- Raymond Lovell als Lieutenant Kuhnecke
- Richard George als Kommandant Bernsdorff
- Niall MacGinnis als Vogel
- Peter Moore als Kranz
- John Chandos als Lohrmann
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Verfügbarkeit
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