23 (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hans-Christian Schmid |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-07-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (229 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Karl Koch ist neunzehn und empfindet die Welt um sich herum als aus den Fugen geraten. Sein Talent, sich in globale Datennetze einzuklinken, verschafft ihm ein Gefühl von Kontrolle, das er in seinem übrigen Leben vermisst. Getrieben von einem diffusen Gerechtigkeitsglauben, gerät er in Kontakt mit dem KGB. Parallel dazu konsumiert er zunehmend Pillen und Koks, was Wahnvorstellungen begünstigt: Die Mächte des Bösen erscheinen ihm längst global vernetzt, während er und seine Freunde noch mit der Langsamkeit ihrer Heimcomputer kämpfen. Tag und Nacht verschwimmen, die Odyssee nimmt eine zunehmend tragische Wendung. Als das Vertrauen zu seinem besten Freund David zerbricht, steht Karl schließlich allein da.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1998 unter der Regie von Hans-Christian Schmid. Die Hauptrolle des Karl Koch spielt August Diehl, an seiner Seite stehen Fabian Busch, Dieter Landuris und Jan-Gregor Kremp. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller passt zu einer Handlung, die sich weniger über äußere Konflikte als über den psychischen Zerfall einer Hauptfigur entfaltet. Dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, verleiht dem Stoff ein dokumentarisches Gewicht, das sich mit dem paranoiden Erleben der Figur zu einer eigentümlichen Spannung verbindet: Was real und was Wahnvorstellung ist, verschwimmt für Karl selbst. Die Konstellation um einen jungen Computer-Nutzer, seine Freunde und ein zerbrechendes Vertrauensverhältnis deutet auf eine Erzählung hin, die den Absturz einer Figur eng an ihre nächsten Bindungen koppelt statt an ein äußeres Feindbild.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit der Entstehung 1998 sind mittlerweile 27 Jahre vergangen, was den Stoff in eine frühe Phase der Auseinandersetzung mit Computernetzwerken und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung stellt. Innerhalb der Schnittmenge von Drama und Thriller markiert der Film einen Ansatz, der psychologische Zuspitzung über äußere Effekte stellt und damit eher leise als reißerisch wirkt.
Bilder




Besetzung & Stab
- August Diehl als Karl Koch
- Fabian Busch als David
- Dieter Landuris als Pepe
- Jan-Gregor Kremp als Lupo
- Burghart Klaußner als Weber
- Stephan Kampwirth als Jochen Maiwald
- Zbigniew Zamachowski als Sergej
- Peter Fitz als Brückner
- Lilly Marie Tschörtner als Beate
- Arnulf Schumacher als Seybert
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Verfügbarkeit
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