1984 (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Anderson |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-03-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (147 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Winston Smith verbringt seine Arbeitstage im Ministerium für Wahrheit des Staates Ozeanien, wo er im Auftrag der Partei die Vergangenheit umschreibt und historische Aufzeichnungen an die jeweils aktuelle Parteilinie anpasst. Innerlich lehnt er das System ab, dem er äußerlich dient. Als er Julia kennenlernt, beginnt er eine Beziehung mit ihr, die gegen die strengen Vorschriften des Staates verstößt. In dem Funktionär O'Connor glauben beide, einen Gleichgesinnten und heimlichen Gegner der Partei gefunden zu haben. Diese Hoffnung erweist sich als folgenschwerer Irrtum, der Winston und Julia in eine Lage bringt, aus der es kein einfaches Entkommen gibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1956 unter der Regie von Michael Anderson. In den Hauptrollen sind Edmond O'Brien, Jan Sterling, Michael Redgrave und David Kossoff zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Science-Fiction-Elementen mit einer dramatischen Erzählweise verweist auf eine Geschichte, die weniger auf technische Zukunftsvisionen als auf die Mechanismen von Überwachung, Kontrolle und Sprache setzt. Dass die Handlung sich auf das Innenleben eines Einzelnen konzentriert, der zwischen Anpassung und stillem Widerstand schwankt, macht deutlich, dass hier menschliche Beziehungen und ihre Zerbrechlichkeit unter einem totalitären System im Zentrum stehen. Die Figur des O'Connor, die sich als Instrument der Partei entpuppt, zeigt, wie sehr die Erzählung auf Täuschung und Misstrauen als treibende Kräfte setzt, statt auf äußere Action oder Spektakel.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld der Rezeption, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1956 sind inzwischen weit über sechzig Jahre vergangen, was ihn zu einer der frühen filmischen Annäherungen an diesen Stoff innerhalb des Science-Fiction-Dramas macht. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Phase, in der dystopische Zukunftsentwürfe noch stark auf psychologische Spannung statt auf visuelle Effekte setzten.
Bilder




Besetzung & Stab
- Edmond O'Brien als Winston Smith of the Outer Party
- Jan Sterling als Julia of the Outer Party
- Michael Redgrave als O'Connor of the Inner Party
- David Kossoff als Charrington the Junk Shop Owner
- Mervyn Johns als Jones
- Donald Pleasence als R. Parsons
- Carol Wolveridge als Selina Parsons
- Ernest Clark als Outer Party Announcer
- Patrick Allen als Inner Party Official
- Ronan O'Casey als Rutherford
Weitere Filme von Michael Anderson
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.