15:17 nach Paris (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clint Eastwood |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 57.076.286 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (1.728 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt vom Anschlag im Thalys-Zug 15:17 nach Paris im Jahr 2015 — und vor allem von den Jahren davor.
Begleitet werden Spencer Stone, Alek Skarlatos und Anthony Sadler von ihrer Schulzeit an bis zu jenem Tag, an dem sie in einem fahrenden Zug einem bewaffneten Angreifer gegenübertreten. Mehrere Reisende werden verletzt, darunter Mark Moogalian, der überlebt. Die drei Amerikaner überwältigen den Täter gemeinsam mit weiteren Passagieren. Der französische Präsident François Hollande zeichnete sie später mit der Ehrenlegion aus.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist die 2016 erschienene Autobiografie „The 15:17 to Paris: The True Story of a Terrorist, a Train, and Three American Heroes" von Jeffrey E. Stern, Spencer Stone, Anthony Sadler und Alek Skarlatos.
Regie führte Clint Eastwood, das Drehbuch schrieb Dorothy Blyskal — ihr erstes.
Spencer Stone, Anthony Sadler und Alek Skarlatos spielen sich selbst. Judy Greer spielt Spencers Mutter Joyce Eskel, Jenna Fischer Aleks Mutter Heidi Skarlatos, Ray Corasani den Angreifer Ayoub El-Khazzani, Tony Hale den Coach Murray und Thomas Lennon den Schulleiter Michael Akers.
Angekündigt wurde der Film im April 2017. Ursprünglich sollten Kyle Gallner, Jeremie Harris und Alexander Ludwig die Hauptrollen übernehmen; im Juli 2017 entschied sich Eastwood stattdessen für die realen Beteiligten.
Die Kamera führte Tom Stern, den Schnitt besorgte Blu Murray, die Musik stammt von Christian Jacob. Gedreht wurde ab Juli 2017 in Atlanta sowie in Amsterdam, Paris, Rom, Venedig, Brüssel und den Niederlanden; die Aufnahmen endeten am 2. August 2017. Das Budget betrug 30 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Besetzung ist die Entscheidung, an der sich alles entscheidet. Eastwood ließ die drei Männer, die den Angriff abgewehrt hatten, sich selbst spielen — nachdem bereits Berufsschauspieler für die Rollen vorgesehen waren.
Das hat zwei Seiten. Es verleiht dem Zugabschnitt eine Unmittelbarkeit, die sich schwer nachstellen lässt; und es verlangt Menschen ohne Schauspielausbildung ab, ihr eigenes Leben über die volle Filmlänge zu tragen. Genau an dieser zweiten Seite setzte die Kritik an.
Auffällig ist die Gewichtung. Der Anschlag dauert Minuten, der Film erzählt Jahre — Schulzeit, Militärdienst, eine Europareise. Diese Anlage stellt die Frage, wie drei Menschen zu denen wurden, die an jenem Tag eingriffen, und nimmt in Kauf, dass der größte Teil des Films ohne Bedrohung auskommt.
Einordnung & Wirkung
Bei 30 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 56,9 Millionen ein — 36,3 Millionen in den USA und Kanada, 20,6 Millionen international.
Die Kritik fiel überwiegend ablehnend aus. Rotten Tomatoes weist 24 Prozent Zustimmung aus (167 Rezensionen), Metacritic 45 von 100; beim Publikum ergab CinemaScore ein „B−".
Kevin P. Sullivan vergab in Entertainment Weekly ein „D" und kritisierte, das gesamte Drehbuch sei voll von schwerfälligen Dialogen. Matt Zoller Seitz gab bei RogerEbert.com zwei von vier Sternen, hob aber die Zugszene als hervorragend hervor. A. O. Scott schrieb in der New York Times zustimmend über Eastwoods handwerkliche Versenkung.
Hinzu kamen eine Nominierung bei den Golden Trailer Awards 2018 und eine der Houston Film Critics Society in der Kategorie „Best Worst Film" — ein Urteil, das die Spaltung dieser Aufnahme deutlich macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ray Corasani als Ayoub
- Spencer Stone als Spencer
- Anthony Sadler als Anthony
- Alek Skarlatos als Alek
- Judy Greer als Joyce Eskel
- Jenna Fischer als Heidi Skarlatos
- William Jennings als Young Spencer
- Paul-Mikél Williams als Young Anthony
- Bryce Gheisar als Young Alek
- Thomas Lennon als Principal Michael Akers
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