Ледокол (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Николай Хомерики |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-20 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein russischer Eisbrecher, die „Michail Gromow“, gerät in der Antarktis in Bedrängnis: Auf der Suche nach Schutz vor einem heraufziehenden Sturm entdeckt die Crew einen riesigen Eisberg, kollidiert mit dem Eis und wird in der Folge entlang der Küste des Amundsen-Meeres in eine Eisfalle getrieben. Was folgt, sind 133 Tage in der Polarnacht, in denen die Mannschaft nach einem Ausweg sucht. Die Lage ist fragil: Jede falsche Entscheidung kann dazu führen, dass das Schiff vom Eis zerdrückt wird. Der Film verlegt sich dabei auf die Perspektive der Eingeschlossenen, auf ihren Alltag zwischen Hoffnung, Erschöpfung und der ständigen Bedrohung durch die Naturgewalt.
Entstehungsgeschichte
„Ледокол“ (internationaler Titel „The Icebreaker“) entstand 2016 unter der Regie von Nikolai Chomeriki. In den Hauptrollen sind Pjotr Fjodorow, Sergei Puskepalis, Anna Michalkowa und Olga Smirnowa zu sehen. Der Film erzählt von Ereignissen, die sich auf das Jahr 1985 beziehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Abenteuer und Drama passt zu einem Stoff, der auf einem geschlossenen Schauplatz spielt: einem Schiff, das über Monate von der Außenwelt abgeschnitten ist. Diese Konstellation erlaubt es, äußere Bedrohung – das Eis, die Kälte, die Dunkelheit der Polarnacht – mit den inneren Spannungen einer Besatzung zu verbinden, die auf engem Raum unter extremem Druck steht. Die Erzählung folgt weniger einem einzelnen Helden als einem Kollektiv, dessen Zusammenhalt über die gesamte Dauer der Notlage geprüft wird. Dass die Handlung sich an realen Ereignissen orientiert, verleiht dem Überlebensdrama eine dokumentarische Grundierung, ohne dass der Film seinen Charakter als Spielfilm verlässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer im Netz noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres – weder als herausragend noch als gescheitert markiert. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark erweitert hätte, was auf ein eher überschaubares, aber beständiges Interesse hindeutet. Innerhalb des Genres der Überlebensdramen auf See nimmt „Ледокол“ eine Position ein, die sich durch die Kombination von historischem Bezug und klassischer Katastrophenerzählung von rein fiktiven Abenteuerfilmen unterscheidet.
Bilder






Besetzung & Stab
- Pyotr Fyodorov als Петров
- Sergey Puskepalis als Севченко
- Anna Mikhalkova als Галина
- Olga Smirnova als Люда
- Aleksandr Yatsenko als Цимбалистый
- Aleksandr Pal als Кукушкин
- Vitaliy Khaev als Банник
- Dmitriy Podnozov als Dolgov
- Igor Khripunov als Tikhonov
- Anatoly Khropov als Chernogortsev, staremech
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Verfügbarkeit
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