ذيب (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Naji Abu Nowar |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-26 |
| Einspielergebnis | 768.449 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (195 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Arabien, 1916: Der junge Theeb wächst in einem abgelegenen Winkel des Osmanischen Reiches auf, bei seinem Bruder Hussein, der nach dem Tod des Vaters für ihn sorgt. Die Ruhe der beduinischen Gemeinschaft endet, als ein britischer Offizier mit seinem Führer auftaucht und um Begleitung durch die Wüste bittet, zu einem Brunnen an der alten Pilgerroute nach Mekka. Aus Respekt vor dem Andenken des Vaters kann Hussein die Bitte nicht ausschlagen und macht sich mit den Fremden auf den Weg. Theeb, der die Trennung von seinem Bruder fürchtet, folgt ihm heimlich und gerät so in eine Reise durch eine Region, die im Zuge des Ersten Weltkriegs zum Rückzugsgebiet osmanischer Söldner, arabischer Aufständischer und beduinischer Räuber geworden ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2014 unter der Regie von Naji Abu Nowar. In den Hauptrollen sind Jacir Eid, Hassan Mutlag, Hussein Salameh und Marji Audeh zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Thriller und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Kind wird aus einer geschützten Welt herausgerissen und in ein Geflecht aus politischen Interessen und persönlichem Überleben gezogen. Der historische Rahmen des Ersten Weltkriegs dient dabei weniger als Kulisse großer Ereignisse, sondern als Hintergrund, vor dem sich die Wüste in einen Raum verwandelt, in dem verschiedene Parteien – Militär, Aufständische, Beduinen – aufeinandertreffen. Die Perspektive eines Kindes, das die Motive der Erwachsenen nur teilweise durchschaut, verleiht der Handlung ihre Spannung und macht aus einer politisch aufgeladenen Situation zugleich eine Geschichte über Loyalität zwischen Brüdern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich der Film in einem Bereich solider, aber noch überschaubarer Resonanz. Zehn Jahre nach seinem Entstehungsjahr 2014 steht er innerhalb des Genres für einen Ansatz, der historisches Abenteuerkino mit der Erzählperspektive eines Kindes verbindet – eine Kombination, die sich von klassischeren Kriegs- oder Wüstenfilmen durch ihren begrenzten, persönlichen Blickwinkel unterscheidet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jacir Eid Al-Hwietat als Theeb
- Hassan Mutlag Al-Maraiyeh als The Stranger
- Hussein Salameh Al-Sweilhiyeen als Hussein
- Marji Audeh
- Jack Fox als Edward
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Verfügbarkeit
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