Майор (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Юрий Быков |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-08-07 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (140 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein kalter Wintertag, eine Fahrt zur Entbindungsstation: Sergej Sobolew, Major bei der örtlichen Polizei, ist auf dem Weg ins Krankenhaus, weil seine Frau ihr Kind zur Welt bringt. Vor Freude fährt er zu schnell und erfasst auf einem Fußweg einen Jungen, der an den Folgen stirbt. Von diesem Moment an bleiben Sobolew nur zwei Wege: sich zu stellen oder die Tat zu vertuschen. Er entscheidet sich für einen Kompromiss mit seinem Gewissen und zieht einen Kollegen hinzu, der ihm helfen soll, die Sache aus der Welt zu schaffen. Doch der Fall gerät zunehmend außer Kontrolle, und als Sobolew schließlich versucht, seine Entscheidung zu revidieren und etwas wiedergutzumachen, ist der Punkt, an dem das noch möglich gewesen wäre, bereits überschritten.
Entstehungsgeschichte
„Майор“ (internationaler Titel „The Major“) entstand 2013 unter der Regie von Юрий Быков, der auch selbst vor der Kamera steht. Neben ihm sind Денис Шведов, Ирина Низина und Борис Невзоров besetzt. Der Film ist als Spielfilm angelegt und bewegt sich zwischen Action, Krimi und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Krimi und Drama zeigt sich hier weniger in spektakulären Actionmomenten als in der Eskalationslogik der Handlung: Aus einer einzelnen Fehlentscheidung entwickelt sich ein Sog, der mehrere Figuren mitreißt. Dass ausgerechnet ein Polizist zur zentralen Figur wird, verschiebt den moralischen Blickwinkel – die Geschichte fragt weniger danach, wer schuldig ist, sondern danach, wie ein System auf die Schuld eines der Seinen reagiert. Die knappe, klar umrissene Ausgangssituation – ein Unfall, ein Anruf, eine Entscheidung – deutet auf eine straff geführte Erzählung ohne große Nebenstränge hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seiner Genrekombination, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, was die vergleichsweise geringe Stimmenzahl auch als Ausdruck eines begrenzten, aber offenbar beständigen Interesses lesen lässt. Innerhalb des russischen Krimidramas positioniert sich der Titel als kompakte, figurenzentrierte Studie über Vertuschung und ihre Folgen, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten weitere Aussagen über seine Stellung im Genre treffen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denis Shvedov als Sergey Sobolev
- Irina Nizina als Irina Gutorova
- Yury Bykov als Pavel Kroshunov - Pasha
- Boris Nevzorov als Aleksey Pavlovich Pankratov
- Kirill Poluhin als Burlakov
- Dmitriy Kulichkov als Gutorov
- Dmitry Kuryanov
- Ilya Isaev als Anatoliy Merkulov
- Vladislav Toldykov als truck's driver
- Pavel Basov als second lieutenant
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Verfügbarkeit
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