Olive Kitteridge - Mit Blick aufs Meer (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Jane Anderson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 60 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-11-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (324 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf den ersten Blick wirkt die Kleinstadt in Neuengland ruhig und beschaulich. Unter der Oberfläche jedoch brodelt es: Es gibt heimliche Affären, Verbrechen und Tragödien. Erzählt wird all das aus der Perspektive von Olive Kitteridge, einer Frau mit scharfem, bisweilen boshaftem Witz und einem schroffen Auftreten. Hinter dieser Fassade verbergen sich ein warmes, aber aufgewühltes Herz und ein fester moralischer Kompass.
Die Handlung erstreckt sich über 25 Jahre. Im Mittelpunkt stehen Olives Beziehungen zu den Menschen um sie herum. Da ist ihr Ehemann Henry, der gutherzige und freundliche Apotheker des Ortes. Da ist ihr Sohn Christopher, der ihr übelnimmt, wie sie ihn erzogen hat. Und da sind weitere Mitglieder der Gemeinde, deren Wege sich mit Olives kreuzen.
Entstehungsgeschichte
Entwickelt wurde die Miniserie von Jane Anderson, erschienen ist sie 2014. Frances McDormand, Richard Jenkins, Zoe Kazan und Rosemarie DeWitt bilden die Besetzung. Die Romanverfilmung spielt in Maine und trägt im Deutschen den Zusatz „Mit Blick aufs Meer“. Für ein Publikum ab 16 Jahren ist sie freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama angelegt, verzichtet die Serie auf Genremischungen und setzt ganz auf ihre Figuren. Familie, Reife und Menschenhass umreißen, worum es im Kern geht: um eine Frau, die andere oft vor den Kopf stößt, und um die Frage, wie viel Zuneigung sich hinter Abwehr verbergen kann. Die Zeitspanne von 25 Jahren gibt Raum, Figuren altern und Beziehungen sich wandeln zu lassen.
Das Format der Miniserie passt zu dieser Anlage. Es erlaubt eine abgeschlossene Erzählung, die dennoch mehr Platz hat als ein einzelner Film, und zeigt die Gemeinde als Geflecht vieler Lebensgeschichten. Dass die Ereignisse durch Olives Blick gefiltert werden, macht ihre Härte und ihre Verletzlichkeit gleichermaßen sichtbar.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 erreicht die Serie eine hohe Durchschnittsbewertung, auch wenn erst einige hundert Stimmen vorliegen. Wer sie gesehen hat, urteilt also deutlich positiv.
Zwölf Jahre nach ihrem Erscheinen steht sie für eine leise Form des Erzählens, die ohne große Effekte auskommt und das Alltägliche einer Kleinstadt ernst nimmt. Im Feld des Familiendramas setzt sie auf die genaue Beobachtung einer schwierigen Hauptfigur über Jahrzehnte hinweg.
Bilder






Besetzung & Stab
- Frances McDormand als Olive Kitteridge
- Richard Jenkins als Henry Kitteridge
- Zoe Kazan als Denise Thibodeau
- Rosemarie DeWitt als Rachel Coulson
- Martha Wainwright als Angela O'Meara
- John Gallagher Jr. als Christopher Kitteridge
- John T. Mullen als Kevin Coulson
- Ann Dowd als Bonnie Newton
- Jesse Plemons als Jerry McCarthy
- Bill Murray als Jack Kennison
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Verfügbarkeit
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