Breaking Bad (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Vince Gilligan |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Erscheinungsdatum | 2008-01-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 9 (18.664 Stimmen) |
| Verfügbar bei | Netflix |
Worum es geht
Walter White unterrichtet Chemie an einer Highschool in Albuquerque, jobbt nachmittags in einer Autowaschanlage und wird von seinen eigenen Schülern nicht ernst genommen. An seinem fünfzigsten Geburtstag erhält er die Diagnose Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Seine Familie hat kaum Rücklagen, seine Frau ist schwanger, sein Sohn hat eine Behinderung.
Er beschließt, mit seinem früheren Schüler Jesse Pinkman Methamphetamin zu kochen — für einen begrenzten Zeitraum, mit einem festen Betrag als Ziel. Über fünf Staffeln erzählt die Serie, wie aus dieser Notlösung etwas anderes wird: Walter erreicht seinen Zielbetrag früh und macht weiter, und die Begründungen, die er anführt, verlieren nach und nach jeden Bezug zur Wirklichkeit.
Entstehungsgeschichte
Vince Gilligan hatte zuvor für "Akte X" geschrieben. Die Idee zur Serie entstand in einem Telefonat mit einem Kollegen über berufliche Aussichtslosigkeit — der halb im Scherz geäußerte Gedanke, ein mobiles Drogenlabor zu betreiben, blieb bei Gilligan hängen.
Sein Konzept beschrieb er gegenüber den Sendern mit einem Satz, der zur meistzitierten Formulierung der Serie wurde: Er wolle die Hauptfigur von Mr. Chips in Scarface verwandeln. Mehrere Sender lehnten ab; AMC nahm die Serie an. Bryan Cranston war zu diesem Zeitpunkt vor allem als Vater in der Sitcom "Malcolm mittendrin" bekannt, und der Sender hatte Vorbehalte — Gilligan setzte ihn auf Grundlage einer früheren "Akte X"-Folge durch, in der Cranston eine ambivalente Rolle gespielt hatte.
Hinter den Kulissen
Jesse Pinkman sollte ursprünglich am Ende der ersten Staffel sterben. Der Autorenstreik von 2007/2008 kürzte die Staffel von neun auf sieben Folgen und verhinderte das; in dieser Zeit wurde deutlich, wie gut die Dynamik zwischen Cranston und Aaron Paul funktionierte, und der Plan wurde verworfen.
Albuquerque war zunächst nur aus Kostengründen als Drehort gewählt, prägte dann aber die Bildsprache: weite Totalen, harte Sonne, gelbliche Farbfilter für die Szenen in Mexiko. Die Serie arbeitet mit ungewöhnlichen Kameraperspektiven — aus dem Inneren von Fässern, unter Fahrzeugen, aus Geräten heraus — und mit Vorblenden zu Beginn mehrerer Staffeln, deren Bedeutung sich erst am Staffelende erschließt.
Einordnung & Wirkung
"Breaking Bad" gewann sechzehn Emmys, darunter viermal für Bryan Cranston als bester Hauptdarsteller. Ihre Zuschauerzahlen stiegen über die Laufzeit stetig — ein Effekt, den Gilligan wiederholt auf Streaming zurückführte: Netflix machte das Nachholen früherer Staffeln möglich, wodurch das Publikum der letzten Staffeln ein Vielfaches der ersten betrug.
Sie gilt als eine der formal geschlossensten Serien überhaupt, weil praktisch jedes Detail später aufgegriffen wird. Ihr Nachspiel ist ungewöhnlich umfangreich: "Better Call Saul" lief sechs Staffeln als Vorgeschichte und wird von Teilen der Kritik noch höher bewertet, dazu kam 2019 der Film "El Camino" als Abschluss für Jesse Pinkman.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bryan Cranston als Walter White
- Aaron Paul als Jesse Pinkman
- Anna Gunn als Skyler White
- RJ Mitte als Walter White Jr.
- Dean Norris als Hank Schrader
- Betsy Brandt als Marie Schrader
- Bob Odenkirk als Saul Goodman
- Jonathan Banks als Mike Ehrmantraut
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Verfügbarkeit
Im Abo verfuegbar bei: Netflix.