Game of Thrones (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | David Benioff, D. B. Weiss |
|---|---|
| Genre | Sci-Fi & Fantasy, Drama, Action & Adventure |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 8,5 (27.785 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf dem Kontinent Westeros herrscht seit Jahren Frieden, der auf einer Lüge ruht. Als der Königsberater stirbt, holt König Robert Baratheon seinen alten Weggefährten Eddard Stark nach Königsmund — und der stößt dort auf den Grund für den Tod seines Vorgängers. Parallel dazu wächst jenseits des Meeres Daenerys Targaryen heran, die letzte Erbin der gestürzten Dynastie, und im hohen Norden mehren sich Hinweise auf eine Bedrohung, die mit menschlicher Politik nichts zu tun hat.
Die Serie führt diese Stränge über acht Staffeln parallel, mit einem großen Ensemble und ohne die übliche Zusicherung, dass Hauptfiguren überleben. Ihre Grundidee ist, den Machtkampf um einen Thron als das zu zeigen, was er kostet — während die eigentliche Gefahr unbeachtet näher rückt.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist George R. R. Martins Romanreihe "Das Lied von Eis und Feuer", die als unverfilmbar galt: zu viele Figuren, zu viele Schauplätze, zu teuer. David Benioff und D. B. Weiss überzeugten Martin bei einem mehrstündigen Treffen unter anderem damit, dass sie Jon Schnees Abstammung richtig benannten — eine zu diesem Zeitpunkt in den Büchern noch offene Frage.
Der erste gedrehte Pilotfilm misslang so gründlich, dass HBO ihn weitgehend neu produzieren ließ. Zwei zentrale Rollen wurden dabei neu besetzt: Catelyn Stark übernahm Michelle Fairley, Daenerys Targaryen Emilia Clarke. Fast nichts aus der ursprünglichen Fassung ist in der ausgestrahlten Folge übrig.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde über die Jahre in Nordirland, Kroatien, Island, Malta, Spanien und Marokko, mit Belfast als festem Studiostandort. Dubrovniks Altstadt stand für Königsmund, isländische Gletscher für das Land jenseits der Mauer.
Der Aufwand wuchs mit jeder Staffel: Für die Schlacht der Bastarde in Staffel sechs drehte das Team fünfundzwanzig Tage mit Hunderten Statisten und echten Pferden. Ab Staffel sechs hatte die Serie die veröffentlichten Bücher überholt — Martin gab den Showrunnern den geplanten Ausgang in Grundzügen weiter, die Ausgestaltung entstand jedoch ohne Vorlage, was am Umgang mit den letzten Staffeln ablesbar ist.
Einordnung & Wirkung
"Game of Thrones" gewann 59 Emmys, mehr als jede andere fiktionale Serie, und war über Jahre die meistgesehene Produktion von HBO. Die letzte Staffel kippte diese Bilanz: Kritik an Tempo und Figurenentwicklung mündete in eine Petition zur Neuverfilmung, die über eine Million Unterschriften sammelte.
Ihre Wirkung auf das Fernsehen ist trotzdem kaum zu überschätzen. Sie verschob die Budgets serieller Produktionen in Kinodimensionen, machte Fantasy für ein Massenpublikum salonfähig und etablierte den wöchentlichen Ausstrahlungsrhythmus mit anschließender öffentlicher Diskussion als Format. Die Streamingdienste finanzierten in ihrem Windschatten eine Reihe teurer Fantasy-Serien — mit sehr gemischten Ergebnissen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Dinklage als Tyrion 'The Halfman' Lannister
- Kit Harington als Jon Snow
- Nikolaj Coster-Waldau als Sir Jaime 'Kingslayer' Lannister
- Lena Headey als Cersei Lannister
- Emilia Clarke als Daenerys Targaryen
- Liam Cunningham als Davos Seaworth
- Maisie Williams als Arya Stark
- Isaac Hempstead Wright als Brandon 'Bran' Stark
- Sophie Turner als Sansa Stark
- John Bradley als Samwell 'Sam' Tarly
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.