Robert Bresson
Werdegang
Robert Bresson wurde am 25. September 1901 geboren und starb am 18. Dezember 1999. Er war ein französischer Filmemacher, dessen Werk für einen betont asketischen, minimalistischen Ansatz bekannt ist: den Einsatz von Laiendarstellern, Auslassungen in der Erzählung und einen sparsamen Umgang mit Filmmusik. Ein Großteil seiner Arbeiten ist von tragischen Geschichten und Themen geprägt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind elf Titel von Robert Bresson als Regisseur verzeichnet, alle Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1945 bis 1983, was eine Spanne von 38 Jahren umfasst. Der erste Titel, „Die Damen vom Bois de Boulogne", entstand 44 Jahre nach seiner Geburt, der letzte, „Das Geld", 82 Jahre danach. Die Genres bewegen sich vor allem im Bereich Drama, ergänzt durch Thriller-, Krimi-, Historien- und Liebesfilm-Elemente – insgesamt fünf verschiedene Genrekategorien, was auf ein thematisch breit gefächertes, aber stilistisch zusammenhängendes Werk hindeutet.
Einordnung
Die elf Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,2 und 8,0, im Schnitt 7,2 von 10. Die Spitzenwertung von 8,0 entfällt auf „Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen" (1956), während „Lancelot, Ritter der Königin" (1974) mit 6,2 den niedrigsten Wert erhält. Die übrigen Bewertungen liegen relativ eng beieinander im Bereich von 6,8 bis 7,6, was auf eine insgesamt konstante Einschätzung der Filmografie über die gesamte Zeitspanne von 38 Jahren hinweg schließen lässt.
Filmografie (Regie)