Maurice Pialat
Werdegang
Maurice Pialat wurde am 21. August 1925 geboren und starb am 11. Januar 2003. Er arbeitete als französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler und war für einen strengen, unsentimentalen Stil bekannt. Sein Werk wird häufig als „realistisch“ beschrieben, wobei viele Filmkritiker anmerken, dass dies nicht der traditionellen Definition von Realismus entspreche.
Filmografie bei uns
Bei uns liegen fünf Titel von Maurice Pialat vor, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1980 bis 1991, decken also einen Zeitraum von elf Jahren ab. Der erste Titel, „Der Loulou“, erschien 55 Jahre nach seiner Geburt, der letzte, „Van Gogh“, 66 Jahre danach. Inhaltlich überwiegt das Drama, ergänzt um Elemente aus Liebesfilm, Historie und Krimi – insgesamt vier verschiedene Genres verteilen sich auf die fünf Werke, was auf eine thematisch vielseitige, aber stets dramatisch grundierte Filmografie hindeutet. Neben „Der Loulou“ und „Van Gogh“ zählen „Auf das, was wir lieben“, „Der Bulle von Paris“ und „Die Sonne Satans“ zu den bei uns verzeichneten Arbeiten.
Einordnung
Die fünf Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,0 und 6,8, im Schnitt 6,3 von 10. Am besten bewertet ist „Auf das, was wir lieben“ mit 6,8, während „Der Bulle von Paris“ und „Die Sonne Satans“ mit jeweils 6,0 die niedrigsten Werte der Filmografie aufweisen. Die Bewertungen liegen insgesamt recht nah beieinander, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bei uns geführten Titel liegen elf Jahre, ein Zeitraum, der die schaffensreiche Phase des Regisseurs in unserem Bestand abbildet.