Zwischen den Zeilen (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olivier Assayas |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (256 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Léonard schreibt Romane, die kaum verhüllt aus seinem eigenen Liebesleben schöpfen. Sein Verleger Alain ist von dem neuen Manuskript wenig angetan, ohnehin beschäftigt ihn gerade mehr die Digitalisierung seines Verlags, konkret die junge Mitarbeiterin, die diesen Wandel vorantreibt. Alains Frau Selena wiederum findet Gefallen an Léonards Text, was auch mit einer eigenen Affäre zu tun haben könnte. Ehrlichkeit erweist sich in diesem Geflecht als dehnbarer Begriff, während alle Beteiligten mit Witz über Literatur, Wahrheit und den digitalen Wandel debattieren, ohne sich von ihrem eigenen fragwürdigen Verhalten aus der Ruhe bringen zu lassen.
Entstehungsgeschichte
"Zwischen den Zeilen" (Originaltitel "Non-Fiction") stammt aus dem Jahr 2018 und wurde von Olivier Assayas inszeniert. In den Hauptrollen sind Guillaume Canet, Juliette Binoche, Vincent Macaigne und Christa Théret zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm zeigt sich in der Anlage der Geschichte deutlich: Statt auf große dramatische Wendungen setzt der Stoff auf Gespräche, Wortgefechte und die kleinen Verstrickungen eines Kreises, der sich selbst gern reflektiert und dabei doch blind bleibt für die eigenen Widersprüche. Dass gleich mehrere Figuren zwischen Literatur, Verlagswesen und digitalem Wandel changieren, deutet auf einen Film hin, der sich für das Verhältnis von Fiktion und gelebter Realität interessiert, ohne moralisch zu urteilen. Die Ensemble-Struktur mit vier zentralen Figuren legt nahe, dass die Beziehungen und ihre Verschiebungen im Vordergrund stehen, nicht eine einzelne Heldenreise.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was auf ein gespaltenes oder zurückhaltendes Publikumsecho hindeutet. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich die im Film verhandelten Themen rund um digitale Umbrüche im Kulturbetrieb nicht an Aktualität verloren haben. Innerhalb der Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm reiht sich der Titel in eine Tradition dialoglastiger, gesellschaftskritischer Beziehungsfilme ein, die weniger auf große Gesten als auf pointierte Beobachtung setzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Guillaume Canet als Alain
- Juliette Binoche als Selena
- Vincent Macaigne als Léonard
- Christa Théret als Laure
- Nora Hamzawi als Valérie
- Pascal Greggory als Marc-Antoine
- Laurent Poitrenaux als Author, at Alain
- Sigrid Bouaziz als Editor
- Lionel Dray als Editor
- Nicolas Bouchaud als David
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Verfügbarkeit
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