Ende eines Sommers (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olivier Assayas |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-03-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 7.499.424 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (180 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hélène führt gewissenhaft das Erbe ihres verstorbenen Onkels, des Künstlers Paul Berthier, fort und lebt in dessen Haus. Zu ihrem 75. Geburtstag kommt die Familie zusammen, ein seltener Moment, denn ihre Tochter Adrienne lebt in New York, ihr Sohn Jérémie in China. Nur der dritte Sohn ist noch in der Nähe geblieben. Zwischen den Gesprächen und dem gemeinsamen Tag liegt eine Frage, die niemand offen ausspricht: Was wird aus dem Haus und dem Nachlass, wenn Hélène nicht mehr da ist. Die Erzählung nähert sich dieser Frage vorsichtig, aus der Perspektive einer Familie, die sich selten sieht und deren Bindung an einen Ort unterschiedlich stark ausfällt.
Entstehungsgeschichte
„Ende eines Sommers“, im Original „Summer Hours“, entstand 2008 unter der Regie von Olivier Assayas. Der französische Spielfilm ist ab 12 Jahren freigegeben. In den zentralen Rollen sind Juliette Binoche, Charles Berling, Jérémie Renier und Édith Scob zu sehen, verteilt auf die Geschwister und die Mutter der Familie.
Hinter den Kulissen
Das Drama konzentriert sich auf ein einzelnes Familientreffen und die Frage nach einem materiellen wie ideellen Erbe. Dass die Kinder über drei Kontinente verstreut leben, während die Mutter am Haus und den Objekten des Onkels festhält, zeichnet einen Gegensatz zwischen Verwurzelung und Mobilität, zwischen Bewahren und Weiterziehen. Die Geschichte verzichtet auf äußere Konflikte oder große Wendungen und setzt stattdessen auf die leisen Verschiebungen innerhalb einer Familie, die sich mit dem Verlust eines gemeinsamen Ortes auseinandersetzen muss. Die Besetzung mit vier eigenständigen Figuren erlaubt es, unterschiedliche Haltungen zu Herkunft und Besitz nebeneinanderzustellen, ohne eine davon eindeutig als richtig auszuweisen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von 179 Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was für ein leises, dialoglastiges Familiendrama ohne große Zuspitzung nicht ungewöhnlich ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, in denen sich das Thema des Films kaum überholt hat, da Fragen von Nachlass, Familie und Ortsbindung ihre Aktualität unabhängig von der Zeit behalten. Innerhalb des Dramagenres steht der Titel für eine unaufgeregte, beobachtende Erzählweise, die auf Zuspitzung verzichtet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Juliette Binoche als Adrienne
- Charles Berling als Frédéric
- Jérémie Renier als Jérémie
- Édith Scob als Hélène
- Dominique Reymond als Lisa
- Valérie Bonneton als Angela
- Isabelle Sadoyan als Eloïse
- Kyle Eastwood als James
- Alice de Lencquesaing als Sylvie
- Émile Berling als Pierre
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Verfügbarkeit
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