Zwei Vollidioten schlagen zu (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neri Parenti |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-12-20 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (231 Stimmen) |
Worum es geht
Fracchia steckt in der Klemme: Innerhalb von drei Tagen muss er ein Haus mit mindestens fünf Badezimmern verkaufen, sonst verliert er seinen Job. Zusammen mit seinem Freund Filini findet er tatsächlich ein passendes Objekt – ein Schloss in Transsylvanien, das einem gewissen Grafen Vlad gehört. Was zunächst wie ein Glücksfall wirkt, entwickelt sich rasch zum Problem, denn der Graf und seine Schwester erweisen sich als nicht ganz gewöhnliche Gastgeber. Die Schwester des Grafen fasst zudem eine Zuneigung zu Fracchia, die ernsthafte Konsequenzen für ihn haben könnte.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1985 und wurde von Neri Parenti inszeniert. Die Besetzung führen Paolo Villaggio und Gigi Reder an, die als Fracchia und Filini das ungleiche Duo geben. Edmund Purdom übernimmt die Rolle des Grafen, Ania Pieroni spielt dessen Schwester. Weitere Angaben zur Produktion liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Horror deutet auf eine Erzählweise hin, die klassische Schreckensmotive – ein Schloss in Transsylvanien, ein Graf mit dem Namen Vlad, eine mysteriöse Schwester – bewusst ins Komische zieht. Die Ausgangssituation, ein Verkaufsauftrag unter Zeitdruck, dient als Aufhänger, um die beiden Hauptfiguren in ein Umfeld zu versetzen, das ihnen fremd und bedrohlich erscheinen soll, ohne dass daraus echte Gefahr wird. Die Anlage der Geschichte als Verwechslungs- und Fluchtkomödie vor gotischer Kulisse setzt auf den Kontrast zwischen alltäglichen Sorgen der Protagonisten und den überzeichneten Schreckenselementen ihrer Umgebung. Dass die Schwester des Grafen ausgerechnet an Fracchia Interesse zeigt, treibt die komödiantische Zuspitzung zusätzlich voran.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit seiner Entstehung sind knapp vier Jahrzehnte vergangen, was ihn in eine Zeit stellt, in der komödiantische Horror-Persiflagen mit italienischer Prägung ein eigenes kleines Genre bildeten. Innerhalb dieser Nische bleibt er ein Beispiel für die Verbindung von Alltagskomik und Gruselkulisse, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine besondere Stellung im Genre ableiten lässt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Paolo Villaggio als Giandomenico Fracchia
- Edmund Purdom als Count Vlad
- Gigi Reder als Rag. Filini
- Ania Pieroni als Contessina Oniria
- Federica Brion als Stefania
- Giuseppe Cederna als Boris
- Zuzana Martinková als Katarina
- Andrea Gnecco als Kaspar
- Filippo De Gara als Butler
- Paul Müller als Fracchia's boss
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Verfügbarkeit
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