Zu Ende ist alles erst am Schluss (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Paul Rouve |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-08-23 |
| Budget | 5.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (111 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Romain Esnard steht am Anfang seines Lebens, während um ihn herum alles ins Wanken gerät. Sein Vater Michel, Postbeamter alter Schule, verabschiedet sich gerade in den Ruhestand, der Großvater ist gestorben, und Großmutter Madeleine musste in ein Seniorenheim ziehen, das sie zutiefst verabscheut. Romain selbst würde sich lieber der Literatur widmen, vielleicht sogar ein Buch schreiben, doch die Turbulenzen seiner Familie lassen ihm dafür keine Ruhe. Als Madeleine eines Tages spurlos aus dem Heim verschwindet, gerät die ohnehin angeschlagene Familie vollends aus dem Gleichgewicht: Michel reagiert mit Wutausbrüchen auf den eigenen Übergang ins Rentnerdasein, und Romains Mutter verkündet, die Scheidung einzureichen. Inmitten dieses Chaos erhält Romain rätselhafte Postkarten, die ihm Stück für Stück Hinweise darauf geben, wo seine Großmutter zu finden sein könnte.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2014 unter der Regie von Jean-Paul Rouve. In den Hauptrollen sind Michel Blanc, Annie Cordy, Mathieu Spinosi und Chantal Lauby zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die private Umbrüche wie Rente, Scheidung und Verlust nicht dramatisch überhöht, sondern aus der Perspektive eines jungen Erwachsenen erzählt, der mitten in diesen familiären Erschütterungen erwachsen wird. Dass die Suche nach der verschwundenen Großmutter über Postkarten vorangetrieben wird, verleiht der Handlung eine leichte, rätselhafte Struktur, die dem sonst eher schweren Familienstoff eine spielerische Note gibt. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern wie Michel Blanc und Annie Cordy neben jüngeren Gesichtern wie Mathieu Spinosi spiegelt den Generationenkonflikt wider, der im Zentrum der Erzählung steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher überschaubaren, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Zehn Jahre nach seiner Entstehung bleibt er ein kleiner Vertreter des französischen Tragikomödien-Genres, das familiäre Zerrüttung und Alterungsprozesse mit leisen komödiantischen Tönen verbindet, statt auf große Gesten zu setzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Michel Blanc als Le père de Romain
- Annie Cordy als La grand-mère de Romain
- Mathieu Spinosi als Romain
- Chantal Lauby als La mère de Romain
- Audrey Lamy als La directrice de la maison de retraite
- Jean-Paul Rouve als Philippe
- William Lebghil als Karim
- Flore Bonaventura als Louise
- Blanche Gardin als Employée de l’office de tourisme
- Lou Bonetti als Collègue Michel 2
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Verfügbarkeit
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