Lola et ses frères (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Paul Rouve |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-11-28 |
| Einspielergebnis | 2.354.010 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (129 Stimmen) |
Worum es geht
Eine Hochzeit bringt die Geschwister zusammen, auch wenn nicht alles nach Plan läuft. Benoit heiratet zum dritten Mal, ist aber innerlich noch nicht bereit, bald Vater zu werden. Sein Bruder Pierre erscheint zu spät zur Feier, was für Vorwürfe und Streit sorgt. Lola, die dritte im Bunde, steckt mitten in ihrer Scheidung, als sie Zoher kennenlernt. Während Pierre zusätzlich mit beruflichen Schwierigkeiten kämpft, die sich zusehends zuspitzen, zeigt sich, dass alle drei auf ihre eigene, chaotische Weise versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Entschuldigungen, Missverständnisse und offene Konflikte wechseln sich ab, doch trotz aller Zerrissenheit halten die Geschwister zusammen, ein Trio, das sich nicht auseinanderdividieren lässt.
Entstehungsgeschichte
„Lola et ses frères“ entstand 2018 unter der Regie von Jean-Paul Rouve, der auch selbst vor der Kamera steht. An seiner Seite spielen Ludivine Sagnier als Lola sowie José Garcia und Ramzy Bedia. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf einen einzelnen Helden und verteilt das Geschehen auf drei gleichberechtigte Figuren, deren Probleme sich parallel entfalten: eine Hochzeit, eine Scheidung, eine berufliche Krise. Diese Konstruktion erlaubt es der Komödie, familiäre Reibung als Motor zu nutzen, ohne auf eine zentrale Pointe angewiesen zu sein. Die Besetzung mit vier erfahrenen Komödien-Darstellern deutet darauf hin, dass der Film stark auf Wortwechsel und Situationskomik zwischen den Figuren setzt statt auf große äußere Handlung. Dass Regisseur Rouve selbst eine der Hauptrollen übernimmt, verstärkt den Eindruck eines Ensemblestücks, in dem die Beziehungen der Geschwister untereinander im Mittelpunkt stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen erklären kann. Innerhalb der französischen Ensemble-Komödie reiht sich der Film in eine Tradition ein, die familiäre Verstrickungen als Ausgangspunkt für humorvolle wie ernste Töne nutzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Ludivine Sagnier als Lola Esnard
- José Garcia als Pierre Esnard
- Jean-Paul Rouve als Benoît Esnard
- Ramzy Bedia als Zoher
- Pauline Clément als Sandra
- Marion Ploquin als Emilie Martinage
- Pierre Diot als L'homme qui divorce
- Aurore Broutin als La femme qui divorce
- Philippine Leroy-Beaulieu als Sabine
- Anthony Sonigo als Le journaliste à la mairie
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Verfügbarkeit
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