Zero Fucks Given (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julie Lecoustre |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-03-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (461 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cassandre ist Mitte zwanzig und arbeitet als Flugbegleiterin bei einer Billigfluglinie. Der Job macht ihr wenig Freude, zumal die Firma immer stärker darauf drängt, den Passagieren Duty-Free-Artikel zu verkaufen. Was die Belgierin an diesem Beruf schätzt, ist die Ungebundenheit: Sie ist ständig unterwegs, und wo immer sie gerade landet, belohnt sie sich abends mit Partys, Alkohol, Drogen und Dates über Tinder, die nichts bedeuten sollen.
Dann wird sie wegen einer Lappalie gefeuert, und die Konstruktion aus Bewegung und Ablenkung droht in sich zusammenzufallen. Cassandre kehrt nach Hause zurück, zu ihrem Vater und ihrer Schwester. Dort wartet etwas, das sie lange verdrängt hat: der Tod ihrer Mutter, den sie nie verarbeitet hat.
Entstehungsgeschichte
Julie Lecoustre führte Regie bei dem Film, der 2022 erschien und ab 12 Jahren freigegeben ist. Adèle Exarchopoulos steht als Cassandre im Zentrum. Alexandre Perrier, Mara Taquin und Arthur Egloff ergänzen die Besetzung. Die Konzentration auf eine einzelne Hauptfigur, um die sich die übrigen Namen gruppieren, entspricht dem Zuschnitt der Geschichte.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Komödie, und die Reihenfolge ist aufschlussreich: Das Drama trägt, die Komödie färbt. Der Alltag an Bord, der Verkaufsdruck und die Tinder-Dates bieten Stoff für trockene Komik, doch der Kern der Geschichte ist Trauer, die in Betriebsamkeit versteckt wird. Die Anlage arbeitet mit einem Bruch: Erst die Kündigung zwingt die Figur, stehen zu bleiben, und erst der Stillstand macht sichtbar, wovor sie davonflog. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass Drogen und Sex zwar Thema sind, aber nicht drastisch ins Bild gesetzt werden.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 landet der Film im soliden Mittelfeld, gestützt auf eine noch schmale Bewertungsbasis von einigen hundert Stimmen. Vier Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist er ein junger Titel, dessen Wahrnehmung sich noch verschieben kann. Im Genre steht er für das Figurenporträt, das eine Arbeitswelt nutzt, um über etwas anderes zu sprechen: Die Billigfluglinie ist die Kulisse, das eigentliche Thema ist Verlust.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adèle Exarchopoulos als Cassandre Wassels
- Alexandre Perrier als Jean Wassels
- Mara Taquin als Mélissa Wassels
- Arthur Egloff als Arthur
- Tamara Al Saadi als Dounia
- David Martinez Pinon als Base Supervisor
- Jean-Benoît Ugeux als L'expect Casse
- Jonathan Sawdon als Le passager anglais désagréable
- Gilles Alexandre Bussutil als Le recruteur vidéo
- Erwan Maillot als Un steward de Wing
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Verfügbarkeit
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