Zärtliche Versuchung (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gianfranco Mingozzi |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (336 Stimmen) |
Worum es geht
Roger ist 16 Jahre alt, als sich sein Leben schlagartig verändert. Die Männer sind in den Krieg gezogen, und auf dem Gutshof seiner Eltern ist er plötzlich der einzige Mann im Haus. Aus dem Jungen wird über Nacht der Herr des Anwesens, und er kann sein Glück kaum fassen.
In dieser Lage erlebt Roger eine Reihe von Liebesabenteuern mit den Frauen des Hofes. Den Anfang macht die Magd Ursula, die ihn in die Liebe einführt. Es folgen die Gouvernante Kate, die Köchin Helene und die Hauslehrerin. Rogers jugendlicher Überschwang trifft in einem Haus ohne Männer auf Frauen, die sich auf die Affären mit ihm einlassen.
Entstehungsgeschichte
Gianfranco Mingozzi inszenierte den Film, der 1986 erschien. Zur Besetzung zählen Serena Grandi, Claudine Auger, Marina Vlady und Fabrice Josso. Die Zusammensetzung spiegelt die Anlage der Geschichte: Mehrere Darstellerinnen stehen einem einzelnen jungen Darsteller gegenüber. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was angesichts der erotischen Ausrichtung des Stoffes folgerichtig erscheint.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama treffen hier aufeinander, und diese Kombination prägt den Ton. Die komische Seite liegt in der Situation selbst, in einem Jugendlichen, der sich unversehens in einer Rolle wiederfindet, die ihm eigentlich nicht zusteht. Die dramatische Seite ergibt sich aus dem Hintergrund, denn die Abwesenheit der Männer hat einen ernsten Grund: den Krieg.
Die Handlung folgt einer episodischen Struktur. Jede Begegnung markiert eine neue Station auf Rogers Weg, und die Frauen des Hauses stehen jeweils für eine eigene Stellung in der Hierarchie des Gutshofs, von der Magd bis zur Hauslehrerin. Der abgeschlossene Raum des Anwesens schafft eine Welt, in der die gewohnten Regeln vorübergehend außer Kraft gesetzt scheinen. Der Film erzählt damit vom Erwachsenwerden unter Ausnahmebedingungen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 bewegt sich die Bewertung im Mittelfeld, gestützt auf eine überschaubare Zahl von wenigen hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 40 Jahre vergangen.
Zwischen Komödie und Drama gehört der Titel zu jenen Werken, die eine Coming-of-Age-Geschichte mit sinnlichen Episoden verbinden und den Hintergrund einer Kriegszeit als Rahmen für eine abgeschottete Gegenwelt nutzen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Serena Grandi als Ursule
- Claudine Auger als La mère
- Marina Vlady als Mme Muller
- Fabrice Josso als Roger
- François Perrot als Le père
- Aurélien Recoing als Adolphe
- Rosette als Hélène
- Laurent Spielvogel als M. Frank
- Alexandra Vandernoot als Elisa
- Marion Peterson als Kate
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Verfügbarkeit
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