Yakuza Apocalypse (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Miike |
|---|---|
| Genre | Action, Horror, Komödie |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 12.756 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (180 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kamiura gilt als legendärer Yakuza-Boss, dessen Ruf der Unsterblichkeit einen wahren Kern hat: Er ist tatsächlich ein Vampir. Kageyama, sein treuester Gefolgsmann, wird von den übrigen Clanmitgliedern verspottet, weil seine Haut zu empfindlich für eine Tätowierung ist. Als Männer aus dem Ausland ein Ultimatum stellen, Kamiura solle zu einem internationalen Verbrechersyndikat zurückkehren oder sterben, weigert sich dieser und wird in einem brutalen Kampf zerstückelt. Im letzten Moment beißt er Kageyama und übergibt ihm damit seine Kräfte. Der einstige Handlanger erwacht verändert und tritt an, den Tod seines Bosses zu rächen und sich dem internationalen Syndikat entgegenzustellen.
Entstehungsgeschichte
Takashi Miike führte 2015 bei dieser Mischung aus Action, Horror und Komödie Regie. Zur Besetzung gehören Hayato Ichihara, Riko Narumi, Lily Franky und Reiko Takashima. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangsidee eines vampirischen Yakuza-Bosses zeigt, wie sehr die Geschichte auf der Verschränkung fester Genrezutaten aufbaut: das Milieu der organisierten Kriminalität trifft auf klassische Horror-Motive wie Biss und Kraftübertragung, während komödiantische Elemente die Grundprämisse zusätzlich ins Groteske ziehen. Die Figur des Kageyama, die als Außenseiter innerhalb der eigenen Reihen eingeführt wird, bevor sie über die Bisswunde zur zentralen Kraft der Handlung aufsteigt, folgt einer klassischen Aufstiegsstruktur, hier jedoch mit übernatürlicher Aufladung. Die Konfrontation mit einem international agierenden Syndikat weitet den anfangs lokal verorteten Konflikt auf eine größere Bühne aus und deutet an, dass es dem Film weniger um realistische Milieuzeichnung als um eine überzeichnete, genreverschmelzende Erzählweise geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, was für ein Werk, das mehrere Genres bewusst kollidieren lässt, wenig überraschend ist. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser durchwachsenen, aber nicht ablehnenden Einschätzung viel verändert zu haben scheint. Innerhalb der Schnittmenge von Action-, Horror- und Komödienfilmen mit Yakuza-Bezug bleibt er ein Beispiel für eine besonders ausgestellte, übernatürlich grundierte Variante des Genres.
Bilder





Besetzung & Stab
- Hayato Ichihara als Akira Kageyama
- Riko Narumi als Kyoko
- Lily Franky als Genyo motherfucking Kamiura
- Reiko Takashima als Sosuke Zenba
- Sho Aoyagi als Yakuza bitchboy
- Yayan Ruhian als Mad Dog
- Kiyohiko Shibukawa als Hideaki Aratetsu
- Mio Yuki als Vampire High School Student
- Pierre Taki als Yukio Rakan
- Denden als Old Yakuza
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Verfügbarkeit
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