X-Tro - Nicht alle Außerirdischen sind freundlich (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Harry Bromley Davenport |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-12-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (253 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann verschwindet spurlos, entführt von Außerirdischen. Drei Jahre später kehrt er zurück – doch das, was auf die Erde gelangt, ist nicht mehr der Vater, den seine Familie kannte, sondern ein zu einem Monstrum mutiertes Wesen. Auf der Suche nach Opfern begegnet es einer allein lebenden Frau, die durch ihn schwanger wird. Was daraus entsteht, ist ein Klon des Verschwundenen, der sich in die eigene Familie einschleicht. Sein Ziel: den leiblichen Sohn mit seinem Blut zu infizieren und ihn ebenfalls zu einem Monstrum werden zu lassen. Der Film hält den weiteren Verlauf dieser Infektion und ihr Ende zurück.
Entstehungsgeschichte
"X-Tro - Nicht alle Außerirdischen sind freundlich" (Originaltitel "Xtro") entstand 1982 unter der Regie von Harry Bromley Davenport. In den Hauptrollen sind Philip Sayer, Bernice Stegers, Danny Brainin und Maryam D'Abo zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Science Fiction und Horror zeigt sich hier nicht als reine Alien-Invasion, sondern als Körperhorror im familiären Rahmen: Die Bedrohung kommt nicht von außen in Form einer Armee oder Naturkatastrophe, sondern schleicht sich über Blutsverwandtschaft und Fortpflanzung in den engsten Kreis ein. Die Konstruktion über Entführung, Klonung und Infektion verknüpft mehrere klassische Motive des Genres – Identitätsverlust, Mutation, Vererbung des Fremden – zu einer Geschichte, die die Familie selbst zum Schauplatz des Grauens macht. Dass die Bedrohung ausgerechnet über den Sohn weitergegeben wird, verschiebt den Fokus von der äußeren Gefahr auf eine Kontamination innerhalb der eigenen Blutlinie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Zustimmung erhält – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit der Entstehung 1982 sind über vier Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die Frühphase jener Produktionen einordnet, die Science-Fiction-Elemente mit expliziterem Körperhorror verbanden. Innerhalb dieser Nische bleibt er ein Beispiel dafür, wie das Alien-Motiv mit familiären und biologischen Ängsten verschränkt werden kann, ohne dass die vorliegenden Bewertungszahlen auf eine breite Rezeption schließen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philip Sayer als Sam Philips
- Bernice Stegers als Rachel Philips
- Danny Brainin als Joe Daniels
- Maryam D'Abo als Analise Mercier
- Simon Nash als Tony Phillips
- Peter Mandell als Clown
- David Cardy als Michael
- Anna Wing als Mrs. Goodman
- Robert Fyfe als Doctor
- Katherine Best als Jane
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Verfügbarkeit
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